Sonntag, 22. Februar 2009

Best Desert Trip ever.. die letzten Tage in Dubai (16.-22.02.)

Nachdem ich wieder auf den Beinen bin, hat sich meine letzte Arbeitswoche etwas anders gestaltet. Ich habe zwei Tage in Karama im THOST office verbracht, zwei Vormittage mit Tauchen und den Rest an meinem eigentlichen Schreibtisch in Industrial City. Montags war Karama angesagt, was ganz gut war, denn Tobi hat Freikarten organisiert fuers WTA Tennis-Turnier, das um die Ecke statt gefunden hat. Er arbeitet gerade mit am Hotel fuer den Aviation Club, der Mitausrichter des Turniers ist. Tja, beziehungen sind eben alles... Also hab ich mich nach der Arbeit mit ihm getroffen und wir sind durch den Spielereingang zum Stadion um der aktuellen Nummer 3 Ana Ivanovic bei ihrem Sieg zu zuschauen. Bisschen wenig los im Stadion, aber die Frau sieht ganz nett aus. Gut in Form die Kleine ;-)
Am Dienstag durfte ich endlich raus ins Meer um ‚richtig“ zu tauchen und nicht nur wie bisher immer im Pool. Mit kompletter Ausruestung musste ich jedoch erst den Strand entlang bis ins Wasser laufen, was ganz schoen anstrengend ist... Vom Strand aus sind wir gut 80 Meter rausgeschwommen und dann runter auf 7 Meter Tiefe. Dort verschiedene Uebungen wie Maske abnehmen und wieder aufsetzen und so weiter und wieder hoch. Beim zweiten Tauchgang sind wir nur am Meeresgrund entlaggeschwommen und haben unter anderem nen Stachelrochen von nahem sehen koennen. Abends war ich seit Ewigkeiten mal wieder im Fitness und danach hab ich mir bei ner Shisha in ne Restaurant in der Naehe vom Hotel erste Gedanken zu meiner Diplomarbeit notiert.
Mittwochs war ich wieder in Karama und abends erneut mit Tobi beim Tennis. Dieses mal konnten wir sehen, wie die ehemalige Nummer 1 Jelena Jankovic verloren hat. Anschliessend hat die aktuelle Nummer 1 Serena Williams im besten Spiel, das ich gesehen habe gegen eine kleine Chinesin gewonnen. Wie auch montags habe ich Tobi als kleines Dankeschoen heim gefahren ;-)
Am Donnerstagmorgen stand wieder Tauchen auf meinem Programm. Und kurze Zeit sah es so aus, als wuerde das Tauchen wie die 2 Wochen davor „ins Wasser fallen“. Dieses Mal ging es naemlich mit dem Boot raus und die Kuestenwache wollte uns keine Genehmigung zum Rausfahren geben. Nach eineinhalb Stunden warten durften wir dann doch und es ging zu einem vor 40 Jahren gesunkenen Wrack vor Jumeira. Dort angekommen gings per Rolle rueckwaerts ins Meer und von dort aus 11 Meter auf den Meeresgrund. Die Sicht war schlecht bis nicht vorhanden. Wir sind in einem Kreis im Abstand von maximal einem Meter gesessen und man hat den neben sich trotzdem kaum gesehen. Nach verschiedenen Uebungen zur Auftriebskontrolle sind wir dann noch am Wrack entlanggeschwommen. Es war schon krass... Man taucht bei sehr schlechter Sicht und auf einmal sieht man nen halben Meter vor Sich eine riesen Stahlwand. Ueber dem Wrack war die Sicht zum Glueck besser. Nun, was soll ich sagen, ich bin jetzt offiziell ein Fisch und darf (natuerlich nur mit erfahrener Begleitung) in allen Meeren der Welt tauchen gehen! Abends hat Liliana, Martins Praktikanten zu ihrem Abschied eingeladen. Wir waren zuerst bei ihr im Apartment und sind dann weiter ins Atlantis, wo weiter gefeiert werden sollte. Im Sanctuary, dem Club vom Hotel, wollten sie nach 3 Eingangskontrollen an der letzten Schleuse dann 30 Euro Eintritt. Die anderen sind rein, aber weil ich gefahren bin und Christian und Elena auch keinen Bock hatten lange zu bleiben, sind wir drei nebenan auf die Terrasse gesessen und haben bei Cocktail und Shisha gechillt. Gegen halb 2 hab ich die beiden heimgefahren und bin dann auch erschoepft ins Bett gefallen.
Das Wochenende war legendaer und ein wuerdiger Abschluss meines Praktikums in der Wueste. Wir sind ueber Nacht in die Wueste bei Liwa gefahren und das mit 30(!) Jeeps. Koennt euch also in etwa vorstellen, was das heisst. Meine Kollegen von THOST hatte ich auch eingeladen und die meisten sind auch mitgekommen. Ausserdem waren fast alle Leute, die ich hier kennengelernt habe und noch im Land sind, dabei. Highlight waren die zwei Quads, die Adnan extra gemietet hatte und mit dem Anhaenger mitgebracht hat. Ich hatte die Ehre eines der beiden Quads von der Strasse aus zum Camp zu fahren:


Es waren keine Spielzeugquads, wie bisher bei meinen vorherigen Quadtouren, sondern richtige Maschinen mit Schaltung (wie beim Motorrad) und Hoechstgeschwindigkeit von ca. 160 kmh. Natuerlich kann man in den Duenen nicht solche Geschwindigkeiten fahren, aber die Power reicht aus um fast alle Duenen hochzukommen. Nach ner guten halben Stunde Fahrt durch die Duenen hatten wir unsern Lagerplatz erreicht und die Autos ausgeladen. Ich bin mit Christian noch ne Runde ums Camp geheizt mit den Quads, bevor wir uns dann auf die Autos zum Dune Bashing verteilt haben. Leider blieb Adnan mit seinem Wuesten-Panzer relativ frueh stecken und kam nicht mehr weiter. Wie sich herausgestellt hat, stimmte was mit seinem Allrad nicht und die Vorderraeder hatten keinen Antrieb. Kommt nicht gut in der Wueste. Wir haben ne Stunde gebraucht um ihn rauszuziehen und an den Fuss unseres Camps zu bringen. Dimi hat es dann tatsaechlich geschafft, das Auto mit Hinterrad antrieb 50 Hoehenmeter zum Camp hochzufahren. Was in sofern wichtig war, als dass in Adnans Auto die Soundanlage drin ist. Beim Grillen am Lagerfeuer hab ich dann ne Polin aus Warschau und ne Deutsch-Iranerin aus Muenchen kennengelernt. Kann immer mal nuetzlich sein sowas ;-) Die Stimmung war auf jeden Fall super. Neben dem „Haupt“-Lagerfeuer hatte sich noch ein THOST/Siemens Lagerfeuer gebildet, was auch sehr nett war. Wie ihr seht sind solche Trips optimal um das persoenliche Netzwerk zu pflegen :-D Was auch genial war, war der Sternenhimmel. Wenn man sich hinter irgendeine Duene vom Camp entfernt hat und in der absoluten Dunkelheit war, hat man hunderte von Sternen gesehen. Dass kein Mond am Himmel war, hat den Effekt noch verstaerkt. Ich hab noch nie soviele Sterne gesehen! Bier und Fleisch gabs natuerlich auch am Lagerfeuer, ist doch klar ;-) Gegen 3 Uhr war fuer mich dann Schluss und ich hab mich bei Tom und Christian im Zelt in meine Decke eingewickelt, die ich vom Premier Inn „ausgeliehen“ hab, hehe. War seeeehr gemuetlich, trotzdem war die Nacht um halb 8 schon vorbei. Es wird einfach zu frueh hell und im Zelt zu warm. Adnan hat fuer Fruehstueck mit Ruehrei und Speck gesorgt. Exzelent! Anschliessend hab ich mich mit Christian nochmal auf die Quads geschwungen und wir haben einige Jeeps durch die Duenen eskortiert. Man hat schon Respekt, wenn man mal so nen 100 Meter Huegel hochfaehrt. Ich denke das Bild zeigt ganz gut die Groessenverhaeltnisse...


Anschliessend haben wir unsere Sachen in die Autos geladen und den Muell beseitigt, ehe es als erstes zur naechsten Tankstelle ging, um die Reifen wieder aufzupumpen. Danach ging es mit Stopp auf halbem Weg 3 Stunden zurueck nach Dubai. Mein Auto stand noch an der Ibn Battuta Mall, dem Treffpunkt der Abfahrt am Vortag. Ich bin dann gleich weiter zum Jumeirah Beach Hotel um nochmal auszunutzen, dass ich umsonst in den Beach Club komm. Hab mich an den Strand gelegt, bis es gegen 5 Uhr ein bisschen zu kalt wurde. Kurz in Pool gesprungen, abgetroknet und dann ins Fitness Studio. Ist schon geil, mit direktem Blick aufs Burj al Arab (ca. 150 Meter Luftlinie) auf dem Crosstrainer zu laufen... Nach ein bisschen Schwitzen hab ich die Badehose wieder angezogen und bin in den Sauna und Wellness Bereich. Danach Duschen und heim ins Hotel. Viel mehr als bisschen was essen habe ich nicht mehr geschafft. Bin um 9 Uhr eingeschlafen und wurde heute morgen um halb 8 von meinem Handy geweckt. Hatte also einiges an Schlaf nachzuholen! Heute sitze ich, wie auch morgen, wieder im THOST Buero. Nachher werde ich noch Geld im Holiday Inn abholen, dass Max zuviel bezahlt hat (ich war am Tag an dem wir ausgecheckt haben nicht in der Lage dazu...) und anfangen zu packen bzw. Zu gucken, ob alles in den Koffer passt. Das Paket, dass ich nach Deutschland geschickt habe, ist mittlerweile beim Zoll in Horb und muss dort abgeholt werden. Kostet wieder n bisschen, aber ich bin noch guten Mutes, dass sich alles regeln laesst. Morgen abend steht dann der endgueltige Abschied in der Barasti Bar an. Tja, und dann habt ihr mich wieder! Wers noch nicht weiss: Ich lande am 24.02. in Frankfurt!

Besuch aus der Heimat und Quasi-Lebensvergiftung (03.-15.02.)

Besser spaet als nie kommt nun der Bericht ueber den Besuch von Herr Kaufmann und Herr Kramer fuer 10 Tage in Dubai. Der Besuch hat fuer mich eigentlich schon 2 Tage vorher angefangen, denn ich musste das Hotel wechseln, um beide bei mir im Zimmer unterbringen zu koennen. Premier Inn laesst keine 3 Erwachsene in ein Zimmer, das Holiday Inn, wo auch meine Eltern waren, schon. Also habe ich bereits Dienstagabends meine Sachen gepackt, habe am Mittwochmorgen im Premier Inn ausgecheckt und bin mit meinem Yaris, vollbepackt bis unters Dach ins Buero gefahren. Nach der Arbeit habe ich noch die restlichen Sachen, die bei meinem Crash noch im Tiida waren und seither bei Tom im Auto gelagert waren eingeladen und bin ins Holiday Inn zum Einchecken gefahren. Das Noetigste aufs Zimmer gebracht, Karte und Block geschappt und auf dem Dach vom Hotel bei Bier und Shisha den Zweien ne Seite mit den noetigen Infos geschrieben und die Karte gepimpt. Nach dem Umzugsstress bin ich dann recht zeitig in meiner neuen Bleibe eingepennt.
Bereits um 7 Uhr am naechsten Morgen hat sich Max bei mir auf dem Handy gemeldet und 45 Minuten spaeter standen die zwei mit 4 Paletten Bier, dafuer ohne Pokerchips (wurden bei der Einreise vernichtet ;-)) vorm Hotel. Dadurch, dass die so schnell waren, konnten wir noch gemeinsam fruehstuecken, bevor die ins Bett gefallen sind und ich ins Buero musste. Der Donnerstagabend war bereits verplant und wir wollten uns an einer Tankstelle auf dem Weg nach Hatta treffen um gemeinsam weiter zum Fullmoon Desert Druming zu fahren. Ich bin direkt vom Buero mit Christian gefahren und habe Max und Daniel (so wie auch an den Tagen danach) mein Auto ueberlassen. Die haben noch Wes aufgegabelt und sind dann in Richtung Wueste gefahren. Leider hat das mit der Navigation nicht ganz geklappt, sodass wir ne knappe Stunde auf die drei warten mussten. Trotzdem war es ein gelungener Start fuer die Wuestenurlauber und ich konnte Max schonmal an das Shisha rauchen gewoehnen ;-) Auf dem Rueckweg wren wir kurz bei Tobi, um das Paket dass er gekauft und schon zu einem Drittel befuellt hat, abzuholen. Er, Julia und ich haben einfach zu viele Sachen fuer einen normalen Transport mit dem Koffer gehabt, dass wir beschlossen haben uns ein Paket nach Deutschland zu teilen.
Freitags haette ich morgens tauchen gehen sollen, was aber aufgrund des Wetters und der Sicht unter Wasser nicht moeglich war. Dumm daran war vor allem, dass ich das erst erfahren habe, als ich um halb 8 eh schon zu spaet beim Fruehstueck sass. Naja, bin halt nochmal ins Bett und hab von dort aus unseren Plan fuer den Tag umorganisiert. Fabian, der mich und meine Eltern vor einigen Tagen durchs Emirates Palace gefuert hat, feierte seinen Abschied beim selbst ernannten und selbst geplanten „Spring Break – Desert Dance“. Nach etlichen Telefonaten, haben es dann 4 Autos aus Dubai geschafft, sich an der Ibn Battuta Mall zu treffen und gemeinsam nach Abu Dhabi aufzubrechen. Unterwegs habe ich am Abu Dhabi airport meine Reisschuessel gegen einen dreckigen Nissan Sunny getauscht. Immerhin fuehlt man sich darin ein bisschen sicherer als im Plastik-Yaris. Anschliessend haben wir uns mit den Leuten aus Abu Dhabi getroffen und sind gemiensam Richtung Al Ain in die Wueste gefahren.Nachdem wir gegen 4 Uhr am Camp angekommen sind, haben wir unsere Sachen ausgeladen und sind mit den Jeeps durch die Duenen geheizt. Dass das nicht ganz ohne ist, hab ich dieses Mal leider zu spueren bekommen. Ich sass bei Adnan im Kofferraum und mich hats beim „Ueberqueren“ eines ordentlichen Wuestenschlagloches so an die Decke geschleudert, dass ich ne Schuerfwunde an der Schulter hatte. Wie es meinem Kopf ging, der bekanntlich zwischen Schulter und Dach vom Auto war, koennt ihr euch dann denken ;-) Naja, mir gings besser als den Leuten in nem neuen Hummer H3, der spontan mal aufgrund von Schraeglage die Kopfairbags ausgeloest hat. Ist wohl ein bekanntes Problem bei dem Auto und laesst sich durch entfernen einer Sicherung vorbeugen. Mit diesen kleinen Verlusten sind wir zurueck zum Camp und haben dort gegessen und den „Dancefloor“ praepariert. Vier Autos standen ums Camp rum mit offenem Kofferraum und aufgedrehter Sound-Anlage. Und dank des MP3-Players mit FM-Transmitter kam aus allen vier Autos synchron die gleiche Musik. Da es noch nicht dunkel war, waren wir noch ein bisschen aktiv und haben „Gilbert“, meinen Mini-Rugby, durch die Gegend geworfen. Die Party war klasse und irgendwie hat Kramer uns gegen 11 Uhr spontan ne Fahrgelegenheit vom Camp zur Strasse, wo mein Auto stand, klar gemacht. Das war der Grund, weshalb wir nicht wie geplant ueber Nacht geblieben sind. Im nachhinein hat sich das als gute Entscheidung erwiesen, denn es war anscheinend eine nasse, kalte Nacht und manch einem ging es nach dem vielen Feiern gar nicht mehr gut ;-) Die Heimfahrt hab ich halb verschlafen, habs aber trotzdem noch geschafft uns auf die richtige Strasse zu fuehren und Kramer hat uns und Wessam sehr gut um 2 Uhr heim gebracht.
Am naechsten Morgen hat der Wecker um 9 Uhr zum Fruehstueck geklingelt, wurde aber von uns drei demonstrativ ignoriert ;-) Wir haben bis zum Mittag weitergeschlafen und sind um 1 Uhr richtung Creek aufgebrochen. Dort haben wir uns zuerst den Markt in Bastakiya angeguckt und dort bei Live-Musik gefruehstueckt. Anschliessend sind wir ins Dubai Museum gelaufen und danach auf den Textil Souk. Max hat sich eine „original“ James Bond Omega Uhr gekauft und Kramer und ich je ein UAE Fussballtrikot. Abend sind wir zum Spiel Al Ahli gegen Al Nasr ins Stadion. Dummerweise war auf die Information im Internet mal wieder kein Verlass und wir mussten 2 Stunden vorm geschlossenen Stadion warten, bis wir rein konnten. Die Zeit haben wir uns mit Lebensmittel einkaufen und Zugucken beim Training der zweiten Mannschaft von Al Ahli vertrieben. Das Spiel an sich war ziemlich lahm und angefangen zu regnen hat es dann auch noch, so dass wir froh waren, als wir zum Abendessen in der Mall of the Emirates sassen.
Am Sonntag hat mich Christian abgeholt ins Buero, damit Max und Kramer mit meinem Auto zum Strand und so konnten. Abends haben wir uns im Hotel getroffen und sind anschliessend noch ins Bidi Bondi, eine australische Sportsbar auf der Palm Jumeirah. Unsere Hoffnung, dass dort Bayern gegen Dortmund laeuft, wurde nicht erfuellt, sodass wir nach dem Essen heim sind um uns die zweite Halbzeit im Hotel anzugucken. Danach sind wir im Hotel auf den Rooftop und Max hat zur Feier, dass er nun auch scheinfrei ist, zu Drinks und Shisha eingeladen.
Am Montagabend hab ich den zwei ein bisschen die Locations in der Naehe gezeigt. Wir waren zuerst im Madinat Jumeirah im Traderwixs und anschliessend auf der Terrasse. Danach noch kurz in der Barasti Bar, wo tote Hose war, und in der Uptown Bar im Jumeirah Beach Hotel, von wo man einen guten Blick ueber die Sheik Zayed Road und Dubai hat. Der hoteleigene Club hatte leider zu, sodass wir gegen Mitternacht heim sind.
Am naechsten Tag habe ich die beiden mit ins Auto genommen und Ihnen mal gezeigt, wie ein etwas anderer Arbeitstag bei mir aussehen kann ;-) Ich hatte einiges zu erledigen, unter anderem fuer mich und die Kollegen Geld abholen in unserem THOST Buero in Karama. Auf dem Weg dorthin habe ich main Paket bei der Emirates Post abgegeben, meine Ergebnisse von der OP-Voruntersuchung abgeholt und Julias Handy ihren Kollegen uebergeben. Waehrend ich dann im Buero sass, waren die anderen im Lamcy Plaza shoppen. Auf dem Weg zum Jumeirah Beach Hotel, wo ich meine Tauchschein-Theoriekenntnisse belegen musste, sind wir bei Hardee’s essen gewesen. Waehrend ich dann im Dive Center meinen Multiple Choice Bogen mit Erfolg bestanden habe, lagen Max und Daniel schon am Strand. Ich hab die zwei unter dem Vorwand, dass sie auch zum Tauchen gehen wollen mit eingeschleusst. Normal kostet der Eintritt zum Beach Center mit Pool, Sauna, Fitness, Tennis- und Squashplaetzen und und und stolze 400 Dirham (85 Euro). Als es zu frisch wurde, sind wir weiter ins Atlantis Hotel. Vom Aquarium dort waren die zwei sichtlich beeindruckt. Um ihnen zu zeigen, dass es hier in Dubai noch krasser geht, sind wir nach nem kleinen Schlaefchen im Hotel zur Dubai Mall zum Abendessen und um dort das Aquarium mit der groessten Plexiglasscheibe der Welt anzugucken. Nebenbei hat ihnen auch das Eisstadion und die riesen Leinwand nebendran sehr imponiert. Ausklingen lassen haben wir den Abend im NEOS, der Bar im 63ten Stock vom Hotel „The Address“. Am Mittwochabend bekam ich den lange erwarteten Anruf aus Pforzheim mit der Bestaetigung, dass ich meine Diplomarbeit ab 01.03. bei THOST in Pforzheim schreiben kann. Details werden sich noch klaeren. Da abends leider kein Spiel vom DFB Pokal uebertragen wurde, sind wir ausnahmsweise mal frueher ins Bett, was zumindest mir nicht geschadet hat.
Am letzten Arbeitstag der Woche durfte ich etwas frueher Feierabend machen und ich habe mich am fruehen Nachmittag von Max und Daniel im Buero abholen lassen. Wir sind gemeinsam zum Textil Souk gefahren und mit dem Wassertaxi auf die andere Seite des Creek zum Gold- und Gewuerzsouk. Da dort bis um 4 Uhr Mittagspause ist, habe ich die zwei (nicht ganz absichtlich) in die falsche Richtung gefuehrt. Als wir das gemerkt haben, habe ich mit Max beschlossen, dass es Zeit waere fuer eine kleine Staerkung. Wir sind dann in ein Restaurant in dem nur Einheimische und Inder sassen. Das Essen und das Erlebnis war super, aber was ich davon hatte, lest ihr gleich ;-) Nachdem wir dann mit dem Taxi zurueck zum Goldsouk gefahren sind und ein paar Souvenirs gekauft hatten, sind wir zurueck zum Auto und direkt weiter zum Brauhaus. Dort haben wir uns mit Tobi zum Brunch getroffen. Da Getraenke nur bis 11 Ur inklusive sind, sind wir dann weiter in den „Music Room“, ne grosse Bar mit Live-Rockmusik. Dass wir danach heim sind und nicht doch noch ins Rock Bottom, hat sich als gute Entscheidung erwiesen, denn Tobi ist bei sich aufm Dach im Kinderparadies aufgewacht, Max musste auf dem Heimweg kurz aus dem Auto raus und ich war auch froh daheim zu sein, hehe. Eingeschlafen bin ich super, aber um ungefaehr 4 Uhr hat sich der Restaurantbesuch vom Vortag bemerkbar gemacht. Ich hab ungelogen 6 Stunden auf dem Klo verbracht und wollte eigentlich nur noch sterben. So schlecht gings mir noch nie in meinem Leben! Und aus meiner Erfahrung heraus kann ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit behaupten, dass es nicht (nur) am Alkohol lag!
Der Freitag war jedenfalls fuer mich gelaufen. Ich habe das Bett nur verlassen, weil wir aus dem Holiday Inn ausgecheckt haben und ich ins Premier Inn umgezogen bin. Den letzten Tag habe ich den zwei also etwas versaut, aber sie waren auch mit nem entspannten Tag zufreiden. Ich hab ihnen meinen Laptop zum Surfen bereitgestellt und sie haben sich gut selbst beschaeftigt. Mittlerweile blieb zumindest, das Wasser, das ich getrunken habe in meinem Magen. Ich habe mein Bett dann nur wieder um halb 1 verlassen um die beiden ins Taxi zu verabschieden. Wie ich gehoert habe, sind die 2 gut daheim angekommen. Nach einer Woche mit viel Action hat sich mein Koerper also mal komplett verabschiedet. Auch am naechsten Tag habe ich mein Bett nur einmal verlassen um ein halbes Sandwich zu essen, was zum Glueck geklappt hat. Ansonsten habe ich geschlafen oder Filme geguckt. Dass ich mich am Sonntag krank melden musste, unterstreicht, dass es mir wirklich beschissen ging. Das war ausser meinem Pfeifferschen Druessenfieber in Muenchen der erste Tag meiner Karriere, an dem ich wegen Krankheit nicht arbeiten konnte.

Dienstag, 3. Februar 2009

Erste Erfahrung als Stuntman - Rest in Peace k.i.t.t. (01.02. und 02.02.)

Der 01. Februar 2009 war einer der schwaerzesten Tage seit Beginn meiner aktiven Teilnahme am Strassenverkehr. Kurz zusammen gefasst: 1 Totalschaden, 2 platte Reifen, 2 Maenner ohne Auto und das alles in weniger als 4 Stunden!

Der Reihe nach…
Wie gewohnt habe ich am Sonntag gegen 18 Uhr Feierabend gemacht und mich ins Auto gesetzt., wie immer halt. Ungefaehr 100 Meter nach der Ausfahrt aus der Tiefgarage und genau vor den Buerogebaeuden steht ein zentraler Kreisverkehr mit Springbrunnen (wie jednen Tag). Ich hab keine Ahnung, was ich gemacht habe, nur dass ich irgendwie abgelenkt war (Zettel in der Hand, irgendwas weggepackt, keine Ahnung, …). Auf jeden Fall hab ich gebremst, als mein Auto nen Schlag auf die Vorderraeder bekommen hat. Und bis ich gerafft habe, was eigentlich abgeht, stand ich im (zum Glueck noch leeren) Springbrunnen mitten im Kreisverkehr. Schoen reingeschanzt! Mir ist zum Glueck nichts passiert, ne Mini-Schramme am rechten Knie ist alles. Aber das Auto ist wohl nicht mehr zu retten. Die Tuere musste ich mit einiger Kraft aufwuchten, um raus zu kommen. Da jeder, der aus meinem Office kommt, an dem Kreisverkehr vorbeikommt, war mein Auto im Springbrunnen an dem Abend wohl das meist-fotografierte Motiv in ganz Dubai.
Ich hab mich erstmal bei unserem Teamleiter erkundigt, was ich denn jetzt zu tun habe. Die Aussage, dass das Auto voll versichert ist, egal wer Schuld hat, hat mich ein wenig beruhigt. Mittlerweile standen auch ein paar Kollegen von mir am Schauplatz, die mir zumindest seelischen Beistand geleistet haben. Wenn in diesem Land ein Unfall passiert geht nichts ohne Polizei, da keine Versicherung irgendwas uebernimmt, ohne Polizeireport. Also habe ich als naechstes die Polizei gerufen. Leider ist deren englisch noch nicht auf dem neuesten Stand, so dass es eine dreiviertel Stunde und zwei Folgeanrufe gedauert hat, bis ein Einsatzwagen mit 2 Polizisten endlich da war. Blieb also genuegend Zeit um Fotos von diesem einmaligen Anblick zu machen ;-)
Der erste Kommentar der Polizei, ohne auch nur eine Frage gestellt zu haben war: „2000 Fine“ (2000 Dirham, sprich 400 Euro Busgeld). Naja, hat mich erstmal nicht weiter interessiert. Der eine Polizist hat den roten Report ausgefuellt (den kriegt immer der, der Schuld hat; der Unschuldige kriegt nen gruenen) mit Hilfe meines Fuehrerscheins, Reisepass und internationalem Fuehrerschein. Der andere hat zusammen mit den 15 Leuten die drum herumstanden versucht das Auto aus dem Brunnen zu bewegen. Was allerdings nicht wirklich geklappt hat. Der Report-Polizist hat nochmal nachgefragt, aus welchem Land ich komme und hat mir letzendlich den Report in die Hand gedrueckt mit dem Kommentar: „No Fine“ (also keine Strafe). Wieso und warum, weiss ich nicht. Als Unfallgrund steht „Unachtsamkeit“ im Report. Vielleicht hat mich meine Staatsbuergerschaft gerettet. Danke Mama und Papa! :-) (Omas und Opas und so natuerlich auch). Der ganze Bericht ist uebrigens auf arabisch, habe ihn mir von einem Kollegen im Office am naechsten Tag uebersetzen lassen.
Mittlerweile hatte ich auch die Mietwagenfirma informiert, die mir versicher hat, dass das Auto voll versichert ist und ich einen Ersatzwagen bekommen werde. Da das Auto nicht zu bergen war, stand es halt die Nacht ueber bis zum naechsten Morgen noch im Springbrunnen. Christian hat mir netterweisse sein Auto geliehen und ist mit Tom, der mit ihm im gleichen Haus wohnt, heimgefahren. Im Hotel angekommen, hab ich mir zur Beruhigung ein Paulaner Weissbier bestelllt und mich puenktlich zum Anpfiff von Liverpool-Chelasea vor den TV gesetzt. Keine 20 Minuten spaeter, mein Essen war gerade auf dem Tisch, ruft mich Christian an, und sagt mir, dass sein Apartmentschluessel an seinem Autoschluessel haengt, den ich jetzt hatte. Also durfte ich in der Halbzeit nochmal ins Auto steigen und ihm den Schluessel vorbeibringen. Auf dem Rueckweg habe ich, kurz nachdem ich auf der Schnellstrasse war, einen LKW ueberholt. Beziehuungsweisse ich habs versucht. Beim Spurwechsel machts auf einmal „Bumm“ und mein linkes Hinterrad walkt nur noch auf der Felge. Bei 120 km/h nicht ganz so witzig, aber da es nicht das Vorderrad war, ist nichts passiert. Bin dann sofort auf den Standstreifen gefahren um zu gucken, was passiert ist. Ich hab nen schoenen Metallsplitter aufgesammelt, wo der herkam, keine Ahnung. Die naechste Tankstell war zum Glueck keine 500 Meter weiter, so dass ich dort hingeschlichen bin um den Reifen zu wechseln. Einer der Tank-Boys hat mir freundlicherweisse geholfen und ich hab mein Hemd nur halb-dreckig gemacht. Als er fertig war, kam uns beiden der Reifen auch ziemlich leer vor, sodass ich nach dem Druckluftschlauch greifen wollte. Dieser war dummerweise gerade heute und gerade an dieser Tankstelle defekt. Pech fuer den Tankboy war zudem noch, das ich nur „grosse“ Scheine im Geldbeutel hatte und ich ihm leider kein Geld fuer seine Hilfe geben konnte. Naja, auch andere koennen an so nem Tag mal ein bisschen Pech vertragen. Also bin ich mit dem halb platten Reifen weiter zur naechsten Tankstelle geschlichen, was mich 25 Minuten gekostet hat und nicht ganz ohne war... Mit 50 km/h ueber die Schnellstrasse und es pfeifen alte LKWs links an einem vorbei... An der anderen Tankstelle an der Druckluftstation angekommen, habe ich feststellen muessen, dass der Ersatzreifen nicht mal ein Ventil hat! Was wohl auch erklaert, wieso er mittlerweile total platt war. Die Mietwagenfirma hat einfach mal versaeumt das Ersatzrad zu checken, bevor sie den Wagen wieder vermietet hat. Das war es aber dann fuer diesen Tag auch mit Pech und ich bin halt mit plattem Reifen heimgerollt und hab Christian ueber den Zustand seiner Reifen informiert.
Am naechsten Morgen hat mich Tom zusammen mit Christian im Hotel abgeholt. Den ganzen Vormittag habe ich damit verbracht, mit Menschen verschiedenster Fach- und Sprach-Kompetenzen zu telefonieren. Anfangs sah alles recht einfach aus. Scan den Polizei-Report, schick ihn der Mietwagenfirma und schwupps, stellen die mir ein neues Auto hin. Leider war auf dem Report vermerkt, dass ich government property gedamaged habe, also Regierungs-Eigentum beschaedigt. Ich hab bei meinem Sprung in den Brunnen eine Lampe abrasiert. Anweisung von der Mietwagenfirma: Bezahlen sie den Schaden bei der Stadt, lassen sie sich die Rechnung geben und schicken sie die per Email an uns, dann haben wir alle Unterlagen um ihnen ein neues Auto zur Verfuegung zu stellen. Wie es mit Behoerden halt so ist, braucht aber auch Dubai auf Nachfrage bis zu ZEHN Tage, um das ganze ins System einzupflegen, den Schaden zu schaetzen und eine Rechnung auszustellen. Meine Laune wurde so langsam ein klein bisschen schlechter... Also habe ich bestimmt fuenf Mal bei der Mietwagenfirma angerufen um denen klar zu machen, dass ich keine 10 Tage auf mein neues Auto warten werde. Zum Schluss kam ich endlich zu einem faehigen und kompetenten Mitarbeiter bei der Mietwagenfirma, der sich nun persoenlich um meinen Fall kuemmert und mir versprochen hat ein neues Auto zu stellen. Die Rechnung der Stadt kann ich dann noch nachreichen (das Geld dafuer bezahlt mir auch die Versicherung). Also hat mich um 4 Uhr gestern Nachmittag ein Fahrer der Mietwagenfirma abgeholt und ist mit mir zu meinem neunen Auto am Dubai Airport gefahren. Ich fahre jetzt einen stinkenden Toyota Yaris, bis hoffentlich morgen ein neuer Nissan Tiida zur Verfuegung steht und mein Auto wieder getauscht wird. Christian hat auch nur Aerger mit seiner Mietwagenfirma, da die wollen, dass er bedie Reifen bezahlt (`n Schuss ham die doch!). Naja, mal schauen, wie sich das so entwickelt...
Immerhin bin ich vorerst wieder mobil und er hat auch einen neuen Wagen bekommen. Alles in allem ist nochmal alles glimpflich ausgegangen. Aber der psychische Stress der letzten 2 Tage reicht wieder fuer ne Weile. Nach fast 6 Jahren unfallfreier Fahrt (kleine Kratzer zaehlen nicht!) auf europaeischen und arabischen Strassen und 50.000 km in 5 Monaten in Dubai, hab ichs geschafft ein Auto in den Autohimmel zu schicken. Schaut euch mein Werk an:



Um schlaeu Sprueche und Gelaechter muss ich natuerlich seither nichtmehr betteln und es kennt mich nun auch der letze im Buero ;-)

Palm Deira, Kaffe kochen und PADI Tauchschein mit neuer DigiCam (18.01.-31.01.)

Hier ganz schnell meine letzten 2 Wochen...
Der Sonntag fing nach Feierabend an mit nem riesen Salat im Tony Roma’s in der Ibn Battuta Mall und endete anschliessenden mit ner Shisha im 360º im Jumeirah Beach Hotel. Am Montag war ich auf Palm Deira, wo sich drei unserer Baustellen befinden. Palm Deira ist nach Palm Jumeirah und Palm Jebel Ali die dritte Palmeninsel, die gerade am entstehen ist. Vorerst wird aber am Stamm aufgehoert weiter aufzuschuetten. Ob je fertig gebaut wird, steht noch in den Sternen, aber ich war auf jeden Fall mal da. Bin an der aeussersten Spitze gestanden, 9 km von der eigentlichen Kueste entfernt. Von dort hat man einen guten Blick auf die Skyline von Dubai und Sharja. Sogar das Zentrum von Ajman sieht man noch. Zur Info: Alle drei Emirate sind eigentlich zu einer zusammenhaengenden Stadt gewachsen. Danach hab ich im neuen Buero der THOST Projectmanagement Middle East LLC vorbeigeschaut. Die neu gegruendete Tochtergesellschaft von THOST. Dort hab ich von unserem Teamleiter auch gleich den tollen Auftrag bekommen, Bueromaterial und sonstige Dinge zu kaufen, um einen „normalen“ Tagesablauf im Buero zu gewaehrleisten. Abends war ich mal wieder im Fitness und hab mir danach noch die Buddah Bar und Bar 44 in Dubai Marina angeschaut.
Am naechsten Abend musste ich meine Fitnessplaene leider abblasen, da ich meine Schuhe daheim vergessen habe. Hab mir dann ne DVD ausgeliehen und Kingdom of Heaven daheim angeguckt. Mittwochs war ich den ganzen Tag unterwegs um Kuecheneinrichtung bei IKEA, Kaffee und so weiter im Hyper-Panda (Supermarkt) und Bueromaterial in ner kleinen Lagerhalle im Industriegebiet (Al Quoz) zu kaufen. Alles im Auto deponiert und auf dem Rueckweg kurz DVD im Fitness getauscht, damit ich mir abends Chicken Little angucken konnte. Donnerstags war dann die offizielle Einweihung von unserem neuen Buero, mit einerm Vortrag ueber Claims-Management als Rahmenprogramm. Ich durfte nebenher endlich mal richtige Praktikantenarbeit leisten und Kaffe kochen ;-) Anschliessend war ich mit den Kollegen bei einem Thailaender im Meridien Village essen und anschleissend im Irish Village noch ein Bier trinken. Danach bin ich mit dem Taxi ins Chi gefahren um mich dort noch mit anderen zu treffen und ein bisschen das Nachtleben unsicher zu machen. Schicker Club mit Electro und Hip Hop Floor. Gegen 3 Uhr mit dem Taxi heim und ins Bett gefallen.
Lange ausschlafen am naechsten Morgen war nicht, da wir uns die Nachbar-Emirate Sharja und Ajman ein bisschen genauer angucken wollten. Wir sind mit dem Auto an der Corniche (Strandstrasse) entlang gefahren, bis wir am Ende von Ajman das Kempinski Hotel erreicht hatten. Dort haben wir Kaffee bzw. Saft getrunekn und sind ein bisschen am Strand entlag gelaufen. Der Himmel wurde irgendwie immer grauer und es wurde kaelter und windiger. Deshalb sind wir auch recht bald wieder Richtung Dubai gefahren. Die Nutella Party, von der ich erzaehlt hatte (hoff ich zumindest), viel aufrund sintflutartiger Regenfaelle und stuermischen Windboeen mal dezent ins Wasser. Deshalb haben wir uns bei Christian in der Wohnung getroffen und dort seinen Biervorrat vernichtet (erfolgreich!).
Samstags sind wir nach Abu Dhabi gefahren um dort mal das Heritage Village in Aktion zu sehen. Naja, ganz OK, aber nix spektakulaeres... Beim Essen in der Marina Mall haben wir Adnan und Dimi getroffen und mit denen noch bisschen geplaudert. Nach dem Essen bin ich mit Adnan, seines Zeichens selbsternannter Hobby-Fotograph, in den Electronic Store, weil ich mich ganz unverbindlich mit ihm ueber DigiCams unterhalten wollte. Der Verkaeufer vor Ort hat dann mit ungeahnten Fachkenntnissen geglaenzt (kein Spass) und hat seinen Job verstanden. Naja, bin seit einer Woche stolzer Besitzer einer Panasonic Lumix CMC-FS3! Anschliessend heimgefahren und daheim mit dem wirklich empfehlenswerten Film „Lucky Number Slevin“ das Wochenende ausklingen lassen.

Die naechste Woche fing am Sonntag sehr entspannt an. Das Abendprogramm bestand lediglich aus einem Kinobesuch. Haben uns „Yes Man“ mit Jim Carrey angeguckt. Wer ihn mag, muss sich diesen Film auf jeden Fall reinziehen, koestlich! Am Montag hab ich mich sowas von spontan von Christian ueberreden bzw. mitziehen lassen, den Tauchschein (PADI Open Water Diver) doch noch zu machen, dass ich mittlerweile sogar die Haelfte der Theorie und meine kompletten Pooltauchgaenge hinter mir habe. Macht soweit einen riesen Spass und am naechsten Wochenende gehts ins offene Meer. Abends waren wir noch Bowlen im Dubai Bowling Center, aber es war nicht so mein Tag ;-)
Am Dienstag durfte ich wieder einen THOST Sonderauftrag erledigen. Ich bin auf Erkundungstour in die Region „Ruwais“ geschickt worden um dort die Gegend und die Lebensbedingungen zu erkunden. Nach einer waghalsigen Fahrt durch Nebel mit Sichtweite unter 25 Meter und einer verpassten Abfahrt, die mich 2 Stunden Umweg gekostet hat, war ich dann auf dem richtigen Weg. Ruwais liegt ca. 250 km sued-westlich von Abu Dhabi (350 km von Dubai) entfernt am A.... der Welt. ADNOC, die Nationale Oil Company hat dort fuer die Mitarbeiter ihres Kraftwerks eine Art Kleinstadt errichtet. Sonst gibt es ausser einem Beach Resort nix in der Gegend. Das Hotel war aber ganz OK und dort gabs auch Mittagessen. Abends war Termin fuer die erste Tauchstunde im Pool, weshalb ich morgens um 6 Uhr noch Kapitel 3 der Thoerie fertiggemacht habe (umsonst, wie sich rausgestellt hat). Das Tauchcenter ist uebrigens im Jumeirah Beach Hotel, wo ich jetzt auch jedes Mal, wenn ich Tauchstunden habe, Zugang zum Pool und Strand des Hotels habe. Tolle Sache! Aber zurueck zum Tauchen. Als aller erstes mussten Christian und ich einen „Fitnesstest“ bestehen, der aus 200 Meter schwimmen und 10 Minuten ueber Wasser halten bestand. Trotz mangelnder Fitness kein grosses Problem. Leider durften wir nicht Tauchen, weil wir beide aufgrund „erlittener“ Operationen ein „Medical Statement“ von nem Arzt brauchten, dass keine gesundheitlichen Bedenken zum Tauchen bestehen. Da es mittlerweile zu spaet war um noch zum Arzt zu gehen hab ich den Abend auf der Terasse und der Uptown Bar im Jumeriah Beach Hotel ausklingen lassen. Am Mittwoch war ich in der Mittagspause beim Arzt um mein Medical Statement zu holen und dort auch gleich die Voruntersuchung fuer meine OP machen zu lassen. Abends waren wir im Hard Rock Cafe essen.
Das Wochenende fing am Donnerstag (mal wieder) mit Brauhaus Buffet und anschliessend Rock Bottom an. Leider spielt im Rock Bottom jetzt eine neue Band, die bei weitem nicht an die alte rankommt. Deshalb wird das wohl das letzte Mal gewesen sein, dass ich dort war. Gut und spaet wars trotzdem! Allerdings musste ich mich zurueckhalten, da am naechsten Tag die ersten Tauchgaenge im Pool anstanden. Naja, bis 2 Uhr mittags bleibt genuegend Zeit um auszuschlafen. Tauchen macht (bis jetzt) echt Spass und wird wohl mein neues, weil knieschonendes, Hobby! Nach dem Tauchen sind wir zu Julia’s Abschied ins Waxy’s gegangen und haben dort fuer wenig Geld viel gegessen und getrunken! Um 12 haben wir sie mit dem Taxi zum Flughafen begleitet und verabschiedet und anschliessend sind wir mit dem Taxi auch alle heimgefahren. Samstags war wieder Tauchen um 2 Uhr mittags und anschliessend noch was schnelles Essen in der Mall of the Emirates. Nach dem Bundesligakracher „Hoffenheim-Cottbus“, was live auf Dubai Sports kam, bin ich dann eingeschlafen.
So, nun sind es nur noch dreieinhalb Wochen...