Mittwoch, 4. März 2009

Abschied aus den UAE

Deutschland, ich bin zurück!!! Und weglaufen kann ich euch so schnell auch nicht. Allerdings wollten die Araber mich nicht so einfach gehen lassen...

Dienstagabends stand mir zuerst ein ausgiebiger Kampf mit meinem Gepäck bevor. Obwohl ich einiges schon vorausgeschickt habe und einiges verschenkt bzw. vernichtet habe, musste ich mit meinen Koffern kämpfen um alles rein zu bekommen. Letzen Endes hat aber alles reingepasst und ich habe abends noch alles bis auf mein Handgepäck im Auto verstaut. Dann noch ne Stunde relaxt und dann mit dem Taxi in die Barasti Bar um zum Abschied nochmal gemütlich was zu trinken. Es waren fast alle da, mit denen ich die letzten Monate verbracht habe und die nicht vor mir gegangen sind. Und was mich sehr gefreut hat, war dass alle THOST Kollegen aus Dubai da waren. Hier ein Foto (sind nicht alle drauf):



Gegen 1 Uhr nachts habe ich mich dann von den letzten verabschiedet und bin mit dem Taxi ins Hotel um meine letzte Nacht im Premier Inn anzutreten. Am nächsten morgen voll gepackt und gemütlich ein letztes Mal bei Costa Cafe gefrühstückt. Anschließend mit meinem Auto nach Abu Dhabi zum Flughafen gefahren und dort mein Auto abgegeben. Hat zwar mal wieder etwas gedauert, bis die am Schalter den Betrag mit ihrem Taschenrechner ausgerechnet hat, aber letzendlich hat alles geklappt. Hatte noch nen Strafzettel wegen zu schnellem Fahren zu bezahlen, aber das wusste ich schon vorher. Danach bin ich vollbepackt zum einchecken meines Gepäcks gelaufen. Mein Koffer hatte exakt 29.9 kg (30 waren erlaubt). Das Gewicht von meinem Handgepäck hat die Frau am Schalter zum Glück nicht registriert, das waren nämlich nochmal 14 kg. Dazu noch die vollgestopfte Laptoptasche mit knapp 10 kg. Nächster Schritt war die offizielle Ausreiße aus den UAE, also der Stempel in den Pass. Als es dort hieß, ich soll mal mit ins Büro kommen, ahnte ich schon Böses. Und leider hatte ich recht. Mein Visum war seit 18 Tagen abgelaufen... Hintergrundinfo: Mein Betreuer war extra vor einigen Wochen bei der Einwanderungsbehörde um sich zu erkundigen, weil die Helden ihre Visa-Bestimmungen so ca. stündlich ändern. Er bekam dann die leider nur mündliche Auskunft, dass das Visum für Deutsche 60 Tage gültig ist, egal was für ein Stempel im Pass ist (bei den häufigen Wechseln haben die halt nicht immer den passenden Stempel). Bei ihm hat das auch gestimmt, bei mir leider nicht. Er ist über Dubai ausgereist, ich eben über Abu Dhabi. Aber auf Nachfrage wurde mir versichert, dass im ganzen Land die gleichen Bestimmungen gelten. Sehr witzig die Behörden, aber was hilfts. Ausnahmsweise war der Einheimische in dem Büro sehr nett und konnte fließend englisch. Er hat mir dann erklärt, dass ich für jeden Tag, den ich mein Visum überzogen habe 100 Dirham bezahlen muss. Was für die 18 Tage insgesamt rund 400 Euro waren. Natürlich hatte ich nicht soviel Bargeld bei mir. Und dass mir der Automat was gibt, habe ich auch bezweifelt, da ich einige hundert Euro im Minus war. Als ich ihm das versucht habe zu erklären, meinte er ich könnte ja jemand vom Büro anrufen und herkommen lassen. Ohne Bezahlung käme ich jedenfalls nicht aus dem Land. Mpf! Na gut, habe ich eben mein Glück am Kartenautomat versucht und tatsächlich Glück gehabt. Nachdem dann alles bezahlt und geklärt war, habe ich meinen Stempel bekommen und bin in den Wartebereich. Dort habe ich mir die Zeit im Duty-Free vertrieben. Es gab Whiskey zum probieren (in einem Land, in dem Alkohol eigentlich verboten ist). Mir egal, war gut zur Beruhigung. Anschliessend hab ich mein letztes Bargeld in Wodka und ner Handykarte angelegt und bin dann in mein Flugzeug eingestiegen. Rückflug war voll ok, keine Turbulenzen, guter Service und Entertainment halt. In Frankfurt schnell durch den Zoll gehuscht (keine Ahnung, was die in meinem Koffer alles beanstandet hätten...) und ein Paar Wiener und n Kaffee gekauft. Anschliessend meine 60 Kilo gepäck in den ICE gehieft und im Gang auf meinem Koffer nen Platz gefunden. In Stuttgart musste ich wieder umsteigen. Zum Glück hatte ich dieses Mal nen Euro für den Gepäckwagen, anders hätte ich den Zug nicht bekommen. Keine 10 Sekunden nachdem ich im Zug war, fuhr er los. Hab mich wieder auf mein Köfferchen gesetzt, bis ich in Eutingen das letzte Mal umsteigen durfte. Ich war froh, als ich endlich daheim war... Abends noch alles ausgeräumt. Mama hat sich gefreut, denn das Gepäck bestand zu 90% aus dreckiger Wäsche ;-)
Die nächsten Tage (Mittwoch bis Freitag) habe ich in Pforzheim bei THOST verbracht um meine Diplomarbeit in die Wege zu leiten. Erste Gespräche über das Thema und die Abgrenzung usw. Nebenbei noch Literaturrecherche an der FH, Friseur und Zahnarzttermin und unser Paket vom Zollamt in Horb abholen. War sehr konstruktiv und ich kann zumindest mal anfangen mit Diplomarbeit. Am Wochenede nochmal ordentlich gefeiert, da ich mich am Montag unters Messer legen musste. Die Schrauben aus dem Knie kamen raus (die hab ich jetzt daheim). Seitdem lieg ich daheim rum... Krankenbesuche sind immer willkommen!!

Damit soll es das erstmal gewesen sein mit dem Blog. Ich hoffe der ein oder andere hat verfolgt, was bei mir so abging. Ich hab nun immerhin eine gute Gedächtnisstütze, wenn ich in nem Jahr oder so am überlegen bin, was ich denn alles so gemacht habe ;-) Ich fang nun an alle meine Fotos zu sortieren und zu archivieren, vielleicht melde ich mich nochmal wegen den Fotos. Ansonsten sieht man sich hoffentlich sehr bald im Real-Life! Over and Out....

Sonntag, 22. Februar 2009

Best Desert Trip ever.. die letzten Tage in Dubai (16.-22.02.)

Nachdem ich wieder auf den Beinen bin, hat sich meine letzte Arbeitswoche etwas anders gestaltet. Ich habe zwei Tage in Karama im THOST office verbracht, zwei Vormittage mit Tauchen und den Rest an meinem eigentlichen Schreibtisch in Industrial City. Montags war Karama angesagt, was ganz gut war, denn Tobi hat Freikarten organisiert fuers WTA Tennis-Turnier, das um die Ecke statt gefunden hat. Er arbeitet gerade mit am Hotel fuer den Aviation Club, der Mitausrichter des Turniers ist. Tja, beziehungen sind eben alles... Also hab ich mich nach der Arbeit mit ihm getroffen und wir sind durch den Spielereingang zum Stadion um der aktuellen Nummer 3 Ana Ivanovic bei ihrem Sieg zu zuschauen. Bisschen wenig los im Stadion, aber die Frau sieht ganz nett aus. Gut in Form die Kleine ;-)
Am Dienstag durfte ich endlich raus ins Meer um ‚richtig“ zu tauchen und nicht nur wie bisher immer im Pool. Mit kompletter Ausruestung musste ich jedoch erst den Strand entlang bis ins Wasser laufen, was ganz schoen anstrengend ist... Vom Strand aus sind wir gut 80 Meter rausgeschwommen und dann runter auf 7 Meter Tiefe. Dort verschiedene Uebungen wie Maske abnehmen und wieder aufsetzen und so weiter und wieder hoch. Beim zweiten Tauchgang sind wir nur am Meeresgrund entlaggeschwommen und haben unter anderem nen Stachelrochen von nahem sehen koennen. Abends war ich seit Ewigkeiten mal wieder im Fitness und danach hab ich mir bei ner Shisha in ne Restaurant in der Naehe vom Hotel erste Gedanken zu meiner Diplomarbeit notiert.
Mittwochs war ich wieder in Karama und abends erneut mit Tobi beim Tennis. Dieses mal konnten wir sehen, wie die ehemalige Nummer 1 Jelena Jankovic verloren hat. Anschliessend hat die aktuelle Nummer 1 Serena Williams im besten Spiel, das ich gesehen habe gegen eine kleine Chinesin gewonnen. Wie auch montags habe ich Tobi als kleines Dankeschoen heim gefahren ;-)
Am Donnerstagmorgen stand wieder Tauchen auf meinem Programm. Und kurze Zeit sah es so aus, als wuerde das Tauchen wie die 2 Wochen davor „ins Wasser fallen“. Dieses Mal ging es naemlich mit dem Boot raus und die Kuestenwache wollte uns keine Genehmigung zum Rausfahren geben. Nach eineinhalb Stunden warten durften wir dann doch und es ging zu einem vor 40 Jahren gesunkenen Wrack vor Jumeira. Dort angekommen gings per Rolle rueckwaerts ins Meer und von dort aus 11 Meter auf den Meeresgrund. Die Sicht war schlecht bis nicht vorhanden. Wir sind in einem Kreis im Abstand von maximal einem Meter gesessen und man hat den neben sich trotzdem kaum gesehen. Nach verschiedenen Uebungen zur Auftriebskontrolle sind wir dann noch am Wrack entlanggeschwommen. Es war schon krass... Man taucht bei sehr schlechter Sicht und auf einmal sieht man nen halben Meter vor Sich eine riesen Stahlwand. Ueber dem Wrack war die Sicht zum Glueck besser. Nun, was soll ich sagen, ich bin jetzt offiziell ein Fisch und darf (natuerlich nur mit erfahrener Begleitung) in allen Meeren der Welt tauchen gehen! Abends hat Liliana, Martins Praktikanten zu ihrem Abschied eingeladen. Wir waren zuerst bei ihr im Apartment und sind dann weiter ins Atlantis, wo weiter gefeiert werden sollte. Im Sanctuary, dem Club vom Hotel, wollten sie nach 3 Eingangskontrollen an der letzten Schleuse dann 30 Euro Eintritt. Die anderen sind rein, aber weil ich gefahren bin und Christian und Elena auch keinen Bock hatten lange zu bleiben, sind wir drei nebenan auf die Terrasse gesessen und haben bei Cocktail und Shisha gechillt. Gegen halb 2 hab ich die beiden heimgefahren und bin dann auch erschoepft ins Bett gefallen.
Das Wochenende war legendaer und ein wuerdiger Abschluss meines Praktikums in der Wueste. Wir sind ueber Nacht in die Wueste bei Liwa gefahren und das mit 30(!) Jeeps. Koennt euch also in etwa vorstellen, was das heisst. Meine Kollegen von THOST hatte ich auch eingeladen und die meisten sind auch mitgekommen. Ausserdem waren fast alle Leute, die ich hier kennengelernt habe und noch im Land sind, dabei. Highlight waren die zwei Quads, die Adnan extra gemietet hatte und mit dem Anhaenger mitgebracht hat. Ich hatte die Ehre eines der beiden Quads von der Strasse aus zum Camp zu fahren:


Es waren keine Spielzeugquads, wie bisher bei meinen vorherigen Quadtouren, sondern richtige Maschinen mit Schaltung (wie beim Motorrad) und Hoechstgeschwindigkeit von ca. 160 kmh. Natuerlich kann man in den Duenen nicht solche Geschwindigkeiten fahren, aber die Power reicht aus um fast alle Duenen hochzukommen. Nach ner guten halben Stunde Fahrt durch die Duenen hatten wir unsern Lagerplatz erreicht und die Autos ausgeladen. Ich bin mit Christian noch ne Runde ums Camp geheizt mit den Quads, bevor wir uns dann auf die Autos zum Dune Bashing verteilt haben. Leider blieb Adnan mit seinem Wuesten-Panzer relativ frueh stecken und kam nicht mehr weiter. Wie sich herausgestellt hat, stimmte was mit seinem Allrad nicht und die Vorderraeder hatten keinen Antrieb. Kommt nicht gut in der Wueste. Wir haben ne Stunde gebraucht um ihn rauszuziehen und an den Fuss unseres Camps zu bringen. Dimi hat es dann tatsaechlich geschafft, das Auto mit Hinterrad antrieb 50 Hoehenmeter zum Camp hochzufahren. Was in sofern wichtig war, als dass in Adnans Auto die Soundanlage drin ist. Beim Grillen am Lagerfeuer hab ich dann ne Polin aus Warschau und ne Deutsch-Iranerin aus Muenchen kennengelernt. Kann immer mal nuetzlich sein sowas ;-) Die Stimmung war auf jeden Fall super. Neben dem „Haupt“-Lagerfeuer hatte sich noch ein THOST/Siemens Lagerfeuer gebildet, was auch sehr nett war. Wie ihr seht sind solche Trips optimal um das persoenliche Netzwerk zu pflegen :-D Was auch genial war, war der Sternenhimmel. Wenn man sich hinter irgendeine Duene vom Camp entfernt hat und in der absoluten Dunkelheit war, hat man hunderte von Sternen gesehen. Dass kein Mond am Himmel war, hat den Effekt noch verstaerkt. Ich hab noch nie soviele Sterne gesehen! Bier und Fleisch gabs natuerlich auch am Lagerfeuer, ist doch klar ;-) Gegen 3 Uhr war fuer mich dann Schluss und ich hab mich bei Tom und Christian im Zelt in meine Decke eingewickelt, die ich vom Premier Inn „ausgeliehen“ hab, hehe. War seeeehr gemuetlich, trotzdem war die Nacht um halb 8 schon vorbei. Es wird einfach zu frueh hell und im Zelt zu warm. Adnan hat fuer Fruehstueck mit Ruehrei und Speck gesorgt. Exzelent! Anschliessend hab ich mich mit Christian nochmal auf die Quads geschwungen und wir haben einige Jeeps durch die Duenen eskortiert. Man hat schon Respekt, wenn man mal so nen 100 Meter Huegel hochfaehrt. Ich denke das Bild zeigt ganz gut die Groessenverhaeltnisse...


Anschliessend haben wir unsere Sachen in die Autos geladen und den Muell beseitigt, ehe es als erstes zur naechsten Tankstelle ging, um die Reifen wieder aufzupumpen. Danach ging es mit Stopp auf halbem Weg 3 Stunden zurueck nach Dubai. Mein Auto stand noch an der Ibn Battuta Mall, dem Treffpunkt der Abfahrt am Vortag. Ich bin dann gleich weiter zum Jumeirah Beach Hotel um nochmal auszunutzen, dass ich umsonst in den Beach Club komm. Hab mich an den Strand gelegt, bis es gegen 5 Uhr ein bisschen zu kalt wurde. Kurz in Pool gesprungen, abgetroknet und dann ins Fitness Studio. Ist schon geil, mit direktem Blick aufs Burj al Arab (ca. 150 Meter Luftlinie) auf dem Crosstrainer zu laufen... Nach ein bisschen Schwitzen hab ich die Badehose wieder angezogen und bin in den Sauna und Wellness Bereich. Danach Duschen und heim ins Hotel. Viel mehr als bisschen was essen habe ich nicht mehr geschafft. Bin um 9 Uhr eingeschlafen und wurde heute morgen um halb 8 von meinem Handy geweckt. Hatte also einiges an Schlaf nachzuholen! Heute sitze ich, wie auch morgen, wieder im THOST Buero. Nachher werde ich noch Geld im Holiday Inn abholen, dass Max zuviel bezahlt hat (ich war am Tag an dem wir ausgecheckt haben nicht in der Lage dazu...) und anfangen zu packen bzw. Zu gucken, ob alles in den Koffer passt. Das Paket, dass ich nach Deutschland geschickt habe, ist mittlerweile beim Zoll in Horb und muss dort abgeholt werden. Kostet wieder n bisschen, aber ich bin noch guten Mutes, dass sich alles regeln laesst. Morgen abend steht dann der endgueltige Abschied in der Barasti Bar an. Tja, und dann habt ihr mich wieder! Wers noch nicht weiss: Ich lande am 24.02. in Frankfurt!

Besuch aus der Heimat und Quasi-Lebensvergiftung (03.-15.02.)

Besser spaet als nie kommt nun der Bericht ueber den Besuch von Herr Kaufmann und Herr Kramer fuer 10 Tage in Dubai. Der Besuch hat fuer mich eigentlich schon 2 Tage vorher angefangen, denn ich musste das Hotel wechseln, um beide bei mir im Zimmer unterbringen zu koennen. Premier Inn laesst keine 3 Erwachsene in ein Zimmer, das Holiday Inn, wo auch meine Eltern waren, schon. Also habe ich bereits Dienstagabends meine Sachen gepackt, habe am Mittwochmorgen im Premier Inn ausgecheckt und bin mit meinem Yaris, vollbepackt bis unters Dach ins Buero gefahren. Nach der Arbeit habe ich noch die restlichen Sachen, die bei meinem Crash noch im Tiida waren und seither bei Tom im Auto gelagert waren eingeladen und bin ins Holiday Inn zum Einchecken gefahren. Das Noetigste aufs Zimmer gebracht, Karte und Block geschappt und auf dem Dach vom Hotel bei Bier und Shisha den Zweien ne Seite mit den noetigen Infos geschrieben und die Karte gepimpt. Nach dem Umzugsstress bin ich dann recht zeitig in meiner neuen Bleibe eingepennt.
Bereits um 7 Uhr am naechsten Morgen hat sich Max bei mir auf dem Handy gemeldet und 45 Minuten spaeter standen die zwei mit 4 Paletten Bier, dafuer ohne Pokerchips (wurden bei der Einreise vernichtet ;-)) vorm Hotel. Dadurch, dass die so schnell waren, konnten wir noch gemeinsam fruehstuecken, bevor die ins Bett gefallen sind und ich ins Buero musste. Der Donnerstagabend war bereits verplant und wir wollten uns an einer Tankstelle auf dem Weg nach Hatta treffen um gemeinsam weiter zum Fullmoon Desert Druming zu fahren. Ich bin direkt vom Buero mit Christian gefahren und habe Max und Daniel (so wie auch an den Tagen danach) mein Auto ueberlassen. Die haben noch Wes aufgegabelt und sind dann in Richtung Wueste gefahren. Leider hat das mit der Navigation nicht ganz geklappt, sodass wir ne knappe Stunde auf die drei warten mussten. Trotzdem war es ein gelungener Start fuer die Wuestenurlauber und ich konnte Max schonmal an das Shisha rauchen gewoehnen ;-) Auf dem Rueckweg wren wir kurz bei Tobi, um das Paket dass er gekauft und schon zu einem Drittel befuellt hat, abzuholen. Er, Julia und ich haben einfach zu viele Sachen fuer einen normalen Transport mit dem Koffer gehabt, dass wir beschlossen haben uns ein Paket nach Deutschland zu teilen.
Freitags haette ich morgens tauchen gehen sollen, was aber aufgrund des Wetters und der Sicht unter Wasser nicht moeglich war. Dumm daran war vor allem, dass ich das erst erfahren habe, als ich um halb 8 eh schon zu spaet beim Fruehstueck sass. Naja, bin halt nochmal ins Bett und hab von dort aus unseren Plan fuer den Tag umorganisiert. Fabian, der mich und meine Eltern vor einigen Tagen durchs Emirates Palace gefuert hat, feierte seinen Abschied beim selbst ernannten und selbst geplanten „Spring Break – Desert Dance“. Nach etlichen Telefonaten, haben es dann 4 Autos aus Dubai geschafft, sich an der Ibn Battuta Mall zu treffen und gemeinsam nach Abu Dhabi aufzubrechen. Unterwegs habe ich am Abu Dhabi airport meine Reisschuessel gegen einen dreckigen Nissan Sunny getauscht. Immerhin fuehlt man sich darin ein bisschen sicherer als im Plastik-Yaris. Anschliessend haben wir uns mit den Leuten aus Abu Dhabi getroffen und sind gemiensam Richtung Al Ain in die Wueste gefahren.Nachdem wir gegen 4 Uhr am Camp angekommen sind, haben wir unsere Sachen ausgeladen und sind mit den Jeeps durch die Duenen geheizt. Dass das nicht ganz ohne ist, hab ich dieses Mal leider zu spueren bekommen. Ich sass bei Adnan im Kofferraum und mich hats beim „Ueberqueren“ eines ordentlichen Wuestenschlagloches so an die Decke geschleudert, dass ich ne Schuerfwunde an der Schulter hatte. Wie es meinem Kopf ging, der bekanntlich zwischen Schulter und Dach vom Auto war, koennt ihr euch dann denken ;-) Naja, mir gings besser als den Leuten in nem neuen Hummer H3, der spontan mal aufgrund von Schraeglage die Kopfairbags ausgeloest hat. Ist wohl ein bekanntes Problem bei dem Auto und laesst sich durch entfernen einer Sicherung vorbeugen. Mit diesen kleinen Verlusten sind wir zurueck zum Camp und haben dort gegessen und den „Dancefloor“ praepariert. Vier Autos standen ums Camp rum mit offenem Kofferraum und aufgedrehter Sound-Anlage. Und dank des MP3-Players mit FM-Transmitter kam aus allen vier Autos synchron die gleiche Musik. Da es noch nicht dunkel war, waren wir noch ein bisschen aktiv und haben „Gilbert“, meinen Mini-Rugby, durch die Gegend geworfen. Die Party war klasse und irgendwie hat Kramer uns gegen 11 Uhr spontan ne Fahrgelegenheit vom Camp zur Strasse, wo mein Auto stand, klar gemacht. Das war der Grund, weshalb wir nicht wie geplant ueber Nacht geblieben sind. Im nachhinein hat sich das als gute Entscheidung erwiesen, denn es war anscheinend eine nasse, kalte Nacht und manch einem ging es nach dem vielen Feiern gar nicht mehr gut ;-) Die Heimfahrt hab ich halb verschlafen, habs aber trotzdem noch geschafft uns auf die richtige Strasse zu fuehren und Kramer hat uns und Wessam sehr gut um 2 Uhr heim gebracht.
Am naechsten Morgen hat der Wecker um 9 Uhr zum Fruehstueck geklingelt, wurde aber von uns drei demonstrativ ignoriert ;-) Wir haben bis zum Mittag weitergeschlafen und sind um 1 Uhr richtung Creek aufgebrochen. Dort haben wir uns zuerst den Markt in Bastakiya angeguckt und dort bei Live-Musik gefruehstueckt. Anschliessend sind wir ins Dubai Museum gelaufen und danach auf den Textil Souk. Max hat sich eine „original“ James Bond Omega Uhr gekauft und Kramer und ich je ein UAE Fussballtrikot. Abend sind wir zum Spiel Al Ahli gegen Al Nasr ins Stadion. Dummerweise war auf die Information im Internet mal wieder kein Verlass und wir mussten 2 Stunden vorm geschlossenen Stadion warten, bis wir rein konnten. Die Zeit haben wir uns mit Lebensmittel einkaufen und Zugucken beim Training der zweiten Mannschaft von Al Ahli vertrieben. Das Spiel an sich war ziemlich lahm und angefangen zu regnen hat es dann auch noch, so dass wir froh waren, als wir zum Abendessen in der Mall of the Emirates sassen.
Am Sonntag hat mich Christian abgeholt ins Buero, damit Max und Kramer mit meinem Auto zum Strand und so konnten. Abends haben wir uns im Hotel getroffen und sind anschliessend noch ins Bidi Bondi, eine australische Sportsbar auf der Palm Jumeirah. Unsere Hoffnung, dass dort Bayern gegen Dortmund laeuft, wurde nicht erfuellt, sodass wir nach dem Essen heim sind um uns die zweite Halbzeit im Hotel anzugucken. Danach sind wir im Hotel auf den Rooftop und Max hat zur Feier, dass er nun auch scheinfrei ist, zu Drinks und Shisha eingeladen.
Am Montagabend hab ich den zwei ein bisschen die Locations in der Naehe gezeigt. Wir waren zuerst im Madinat Jumeirah im Traderwixs und anschliessend auf der Terrasse. Danach noch kurz in der Barasti Bar, wo tote Hose war, und in der Uptown Bar im Jumeirah Beach Hotel, von wo man einen guten Blick ueber die Sheik Zayed Road und Dubai hat. Der hoteleigene Club hatte leider zu, sodass wir gegen Mitternacht heim sind.
Am naechsten Tag habe ich die beiden mit ins Auto genommen und Ihnen mal gezeigt, wie ein etwas anderer Arbeitstag bei mir aussehen kann ;-) Ich hatte einiges zu erledigen, unter anderem fuer mich und die Kollegen Geld abholen in unserem THOST Buero in Karama. Auf dem Weg dorthin habe ich main Paket bei der Emirates Post abgegeben, meine Ergebnisse von der OP-Voruntersuchung abgeholt und Julias Handy ihren Kollegen uebergeben. Waehrend ich dann im Buero sass, waren die anderen im Lamcy Plaza shoppen. Auf dem Weg zum Jumeirah Beach Hotel, wo ich meine Tauchschein-Theoriekenntnisse belegen musste, sind wir bei Hardee’s essen gewesen. Waehrend ich dann im Dive Center meinen Multiple Choice Bogen mit Erfolg bestanden habe, lagen Max und Daniel schon am Strand. Ich hab die zwei unter dem Vorwand, dass sie auch zum Tauchen gehen wollen mit eingeschleusst. Normal kostet der Eintritt zum Beach Center mit Pool, Sauna, Fitness, Tennis- und Squashplaetzen und und und stolze 400 Dirham (85 Euro). Als es zu frisch wurde, sind wir weiter ins Atlantis Hotel. Vom Aquarium dort waren die zwei sichtlich beeindruckt. Um ihnen zu zeigen, dass es hier in Dubai noch krasser geht, sind wir nach nem kleinen Schlaefchen im Hotel zur Dubai Mall zum Abendessen und um dort das Aquarium mit der groessten Plexiglasscheibe der Welt anzugucken. Nebenbei hat ihnen auch das Eisstadion und die riesen Leinwand nebendran sehr imponiert. Ausklingen lassen haben wir den Abend im NEOS, der Bar im 63ten Stock vom Hotel „The Address“. Am Mittwochabend bekam ich den lange erwarteten Anruf aus Pforzheim mit der Bestaetigung, dass ich meine Diplomarbeit ab 01.03. bei THOST in Pforzheim schreiben kann. Details werden sich noch klaeren. Da abends leider kein Spiel vom DFB Pokal uebertragen wurde, sind wir ausnahmsweise mal frueher ins Bett, was zumindest mir nicht geschadet hat.
Am letzten Arbeitstag der Woche durfte ich etwas frueher Feierabend machen und ich habe mich am fruehen Nachmittag von Max und Daniel im Buero abholen lassen. Wir sind gemeinsam zum Textil Souk gefahren und mit dem Wassertaxi auf die andere Seite des Creek zum Gold- und Gewuerzsouk. Da dort bis um 4 Uhr Mittagspause ist, habe ich die zwei (nicht ganz absichtlich) in die falsche Richtung gefuehrt. Als wir das gemerkt haben, habe ich mit Max beschlossen, dass es Zeit waere fuer eine kleine Staerkung. Wir sind dann in ein Restaurant in dem nur Einheimische und Inder sassen. Das Essen und das Erlebnis war super, aber was ich davon hatte, lest ihr gleich ;-) Nachdem wir dann mit dem Taxi zurueck zum Goldsouk gefahren sind und ein paar Souvenirs gekauft hatten, sind wir zurueck zum Auto und direkt weiter zum Brauhaus. Dort haben wir uns mit Tobi zum Brunch getroffen. Da Getraenke nur bis 11 Ur inklusive sind, sind wir dann weiter in den „Music Room“, ne grosse Bar mit Live-Rockmusik. Dass wir danach heim sind und nicht doch noch ins Rock Bottom, hat sich als gute Entscheidung erwiesen, denn Tobi ist bei sich aufm Dach im Kinderparadies aufgewacht, Max musste auf dem Heimweg kurz aus dem Auto raus und ich war auch froh daheim zu sein, hehe. Eingeschlafen bin ich super, aber um ungefaehr 4 Uhr hat sich der Restaurantbesuch vom Vortag bemerkbar gemacht. Ich hab ungelogen 6 Stunden auf dem Klo verbracht und wollte eigentlich nur noch sterben. So schlecht gings mir noch nie in meinem Leben! Und aus meiner Erfahrung heraus kann ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit behaupten, dass es nicht (nur) am Alkohol lag!
Der Freitag war jedenfalls fuer mich gelaufen. Ich habe das Bett nur verlassen, weil wir aus dem Holiday Inn ausgecheckt haben und ich ins Premier Inn umgezogen bin. Den letzten Tag habe ich den zwei also etwas versaut, aber sie waren auch mit nem entspannten Tag zufreiden. Ich hab ihnen meinen Laptop zum Surfen bereitgestellt und sie haben sich gut selbst beschaeftigt. Mittlerweile blieb zumindest, das Wasser, das ich getrunken habe in meinem Magen. Ich habe mein Bett dann nur wieder um halb 1 verlassen um die beiden ins Taxi zu verabschieden. Wie ich gehoert habe, sind die 2 gut daheim angekommen. Nach einer Woche mit viel Action hat sich mein Koerper also mal komplett verabschiedet. Auch am naechsten Tag habe ich mein Bett nur einmal verlassen um ein halbes Sandwich zu essen, was zum Glueck geklappt hat. Ansonsten habe ich geschlafen oder Filme geguckt. Dass ich mich am Sonntag krank melden musste, unterstreicht, dass es mir wirklich beschissen ging. Das war ausser meinem Pfeifferschen Druessenfieber in Muenchen der erste Tag meiner Karriere, an dem ich wegen Krankheit nicht arbeiten konnte.

Dienstag, 3. Februar 2009

Erste Erfahrung als Stuntman - Rest in Peace k.i.t.t. (01.02. und 02.02.)

Der 01. Februar 2009 war einer der schwaerzesten Tage seit Beginn meiner aktiven Teilnahme am Strassenverkehr. Kurz zusammen gefasst: 1 Totalschaden, 2 platte Reifen, 2 Maenner ohne Auto und das alles in weniger als 4 Stunden!

Der Reihe nach…
Wie gewohnt habe ich am Sonntag gegen 18 Uhr Feierabend gemacht und mich ins Auto gesetzt., wie immer halt. Ungefaehr 100 Meter nach der Ausfahrt aus der Tiefgarage und genau vor den Buerogebaeuden steht ein zentraler Kreisverkehr mit Springbrunnen (wie jednen Tag). Ich hab keine Ahnung, was ich gemacht habe, nur dass ich irgendwie abgelenkt war (Zettel in der Hand, irgendwas weggepackt, keine Ahnung, …). Auf jeden Fall hab ich gebremst, als mein Auto nen Schlag auf die Vorderraeder bekommen hat. Und bis ich gerafft habe, was eigentlich abgeht, stand ich im (zum Glueck noch leeren) Springbrunnen mitten im Kreisverkehr. Schoen reingeschanzt! Mir ist zum Glueck nichts passiert, ne Mini-Schramme am rechten Knie ist alles. Aber das Auto ist wohl nicht mehr zu retten. Die Tuere musste ich mit einiger Kraft aufwuchten, um raus zu kommen. Da jeder, der aus meinem Office kommt, an dem Kreisverkehr vorbeikommt, war mein Auto im Springbrunnen an dem Abend wohl das meist-fotografierte Motiv in ganz Dubai.
Ich hab mich erstmal bei unserem Teamleiter erkundigt, was ich denn jetzt zu tun habe. Die Aussage, dass das Auto voll versichert ist, egal wer Schuld hat, hat mich ein wenig beruhigt. Mittlerweile standen auch ein paar Kollegen von mir am Schauplatz, die mir zumindest seelischen Beistand geleistet haben. Wenn in diesem Land ein Unfall passiert geht nichts ohne Polizei, da keine Versicherung irgendwas uebernimmt, ohne Polizeireport. Also habe ich als naechstes die Polizei gerufen. Leider ist deren englisch noch nicht auf dem neuesten Stand, so dass es eine dreiviertel Stunde und zwei Folgeanrufe gedauert hat, bis ein Einsatzwagen mit 2 Polizisten endlich da war. Blieb also genuegend Zeit um Fotos von diesem einmaligen Anblick zu machen ;-)
Der erste Kommentar der Polizei, ohne auch nur eine Frage gestellt zu haben war: „2000 Fine“ (2000 Dirham, sprich 400 Euro Busgeld). Naja, hat mich erstmal nicht weiter interessiert. Der eine Polizist hat den roten Report ausgefuellt (den kriegt immer der, der Schuld hat; der Unschuldige kriegt nen gruenen) mit Hilfe meines Fuehrerscheins, Reisepass und internationalem Fuehrerschein. Der andere hat zusammen mit den 15 Leuten die drum herumstanden versucht das Auto aus dem Brunnen zu bewegen. Was allerdings nicht wirklich geklappt hat. Der Report-Polizist hat nochmal nachgefragt, aus welchem Land ich komme und hat mir letzendlich den Report in die Hand gedrueckt mit dem Kommentar: „No Fine“ (also keine Strafe). Wieso und warum, weiss ich nicht. Als Unfallgrund steht „Unachtsamkeit“ im Report. Vielleicht hat mich meine Staatsbuergerschaft gerettet. Danke Mama und Papa! :-) (Omas und Opas und so natuerlich auch). Der ganze Bericht ist uebrigens auf arabisch, habe ihn mir von einem Kollegen im Office am naechsten Tag uebersetzen lassen.
Mittlerweile hatte ich auch die Mietwagenfirma informiert, die mir versicher hat, dass das Auto voll versichert ist und ich einen Ersatzwagen bekommen werde. Da das Auto nicht zu bergen war, stand es halt die Nacht ueber bis zum naechsten Morgen noch im Springbrunnen. Christian hat mir netterweisse sein Auto geliehen und ist mit Tom, der mit ihm im gleichen Haus wohnt, heimgefahren. Im Hotel angekommen, hab ich mir zur Beruhigung ein Paulaner Weissbier bestelllt und mich puenktlich zum Anpfiff von Liverpool-Chelasea vor den TV gesetzt. Keine 20 Minuten spaeter, mein Essen war gerade auf dem Tisch, ruft mich Christian an, und sagt mir, dass sein Apartmentschluessel an seinem Autoschluessel haengt, den ich jetzt hatte. Also durfte ich in der Halbzeit nochmal ins Auto steigen und ihm den Schluessel vorbeibringen. Auf dem Rueckweg habe ich, kurz nachdem ich auf der Schnellstrasse war, einen LKW ueberholt. Beziehuungsweisse ich habs versucht. Beim Spurwechsel machts auf einmal „Bumm“ und mein linkes Hinterrad walkt nur noch auf der Felge. Bei 120 km/h nicht ganz so witzig, aber da es nicht das Vorderrad war, ist nichts passiert. Bin dann sofort auf den Standstreifen gefahren um zu gucken, was passiert ist. Ich hab nen schoenen Metallsplitter aufgesammelt, wo der herkam, keine Ahnung. Die naechste Tankstell war zum Glueck keine 500 Meter weiter, so dass ich dort hingeschlichen bin um den Reifen zu wechseln. Einer der Tank-Boys hat mir freundlicherweisse geholfen und ich hab mein Hemd nur halb-dreckig gemacht. Als er fertig war, kam uns beiden der Reifen auch ziemlich leer vor, sodass ich nach dem Druckluftschlauch greifen wollte. Dieser war dummerweise gerade heute und gerade an dieser Tankstelle defekt. Pech fuer den Tankboy war zudem noch, das ich nur „grosse“ Scheine im Geldbeutel hatte und ich ihm leider kein Geld fuer seine Hilfe geben konnte. Naja, auch andere koennen an so nem Tag mal ein bisschen Pech vertragen. Also bin ich mit dem halb platten Reifen weiter zur naechsten Tankstelle geschlichen, was mich 25 Minuten gekostet hat und nicht ganz ohne war... Mit 50 km/h ueber die Schnellstrasse und es pfeifen alte LKWs links an einem vorbei... An der anderen Tankstelle an der Druckluftstation angekommen, habe ich feststellen muessen, dass der Ersatzreifen nicht mal ein Ventil hat! Was wohl auch erklaert, wieso er mittlerweile total platt war. Die Mietwagenfirma hat einfach mal versaeumt das Ersatzrad zu checken, bevor sie den Wagen wieder vermietet hat. Das war es aber dann fuer diesen Tag auch mit Pech und ich bin halt mit plattem Reifen heimgerollt und hab Christian ueber den Zustand seiner Reifen informiert.
Am naechsten Morgen hat mich Tom zusammen mit Christian im Hotel abgeholt. Den ganzen Vormittag habe ich damit verbracht, mit Menschen verschiedenster Fach- und Sprach-Kompetenzen zu telefonieren. Anfangs sah alles recht einfach aus. Scan den Polizei-Report, schick ihn der Mietwagenfirma und schwupps, stellen die mir ein neues Auto hin. Leider war auf dem Report vermerkt, dass ich government property gedamaged habe, also Regierungs-Eigentum beschaedigt. Ich hab bei meinem Sprung in den Brunnen eine Lampe abrasiert. Anweisung von der Mietwagenfirma: Bezahlen sie den Schaden bei der Stadt, lassen sie sich die Rechnung geben und schicken sie die per Email an uns, dann haben wir alle Unterlagen um ihnen ein neues Auto zur Verfuegung zu stellen. Wie es mit Behoerden halt so ist, braucht aber auch Dubai auf Nachfrage bis zu ZEHN Tage, um das ganze ins System einzupflegen, den Schaden zu schaetzen und eine Rechnung auszustellen. Meine Laune wurde so langsam ein klein bisschen schlechter... Also habe ich bestimmt fuenf Mal bei der Mietwagenfirma angerufen um denen klar zu machen, dass ich keine 10 Tage auf mein neues Auto warten werde. Zum Schluss kam ich endlich zu einem faehigen und kompetenten Mitarbeiter bei der Mietwagenfirma, der sich nun persoenlich um meinen Fall kuemmert und mir versprochen hat ein neues Auto zu stellen. Die Rechnung der Stadt kann ich dann noch nachreichen (das Geld dafuer bezahlt mir auch die Versicherung). Also hat mich um 4 Uhr gestern Nachmittag ein Fahrer der Mietwagenfirma abgeholt und ist mit mir zu meinem neunen Auto am Dubai Airport gefahren. Ich fahre jetzt einen stinkenden Toyota Yaris, bis hoffentlich morgen ein neuer Nissan Tiida zur Verfuegung steht und mein Auto wieder getauscht wird. Christian hat auch nur Aerger mit seiner Mietwagenfirma, da die wollen, dass er bedie Reifen bezahlt (`n Schuss ham die doch!). Naja, mal schauen, wie sich das so entwickelt...
Immerhin bin ich vorerst wieder mobil und er hat auch einen neuen Wagen bekommen. Alles in allem ist nochmal alles glimpflich ausgegangen. Aber der psychische Stress der letzten 2 Tage reicht wieder fuer ne Weile. Nach fast 6 Jahren unfallfreier Fahrt (kleine Kratzer zaehlen nicht!) auf europaeischen und arabischen Strassen und 50.000 km in 5 Monaten in Dubai, hab ichs geschafft ein Auto in den Autohimmel zu schicken. Schaut euch mein Werk an:



Um schlaeu Sprueche und Gelaechter muss ich natuerlich seither nichtmehr betteln und es kennt mich nun auch der letze im Buero ;-)

Palm Deira, Kaffe kochen und PADI Tauchschein mit neuer DigiCam (18.01.-31.01.)

Hier ganz schnell meine letzten 2 Wochen...
Der Sonntag fing nach Feierabend an mit nem riesen Salat im Tony Roma’s in der Ibn Battuta Mall und endete anschliessenden mit ner Shisha im 360º im Jumeirah Beach Hotel. Am Montag war ich auf Palm Deira, wo sich drei unserer Baustellen befinden. Palm Deira ist nach Palm Jumeirah und Palm Jebel Ali die dritte Palmeninsel, die gerade am entstehen ist. Vorerst wird aber am Stamm aufgehoert weiter aufzuschuetten. Ob je fertig gebaut wird, steht noch in den Sternen, aber ich war auf jeden Fall mal da. Bin an der aeussersten Spitze gestanden, 9 km von der eigentlichen Kueste entfernt. Von dort hat man einen guten Blick auf die Skyline von Dubai und Sharja. Sogar das Zentrum von Ajman sieht man noch. Zur Info: Alle drei Emirate sind eigentlich zu einer zusammenhaengenden Stadt gewachsen. Danach hab ich im neuen Buero der THOST Projectmanagement Middle East LLC vorbeigeschaut. Die neu gegruendete Tochtergesellschaft von THOST. Dort hab ich von unserem Teamleiter auch gleich den tollen Auftrag bekommen, Bueromaterial und sonstige Dinge zu kaufen, um einen „normalen“ Tagesablauf im Buero zu gewaehrleisten. Abends war ich mal wieder im Fitness und hab mir danach noch die Buddah Bar und Bar 44 in Dubai Marina angeschaut.
Am naechsten Abend musste ich meine Fitnessplaene leider abblasen, da ich meine Schuhe daheim vergessen habe. Hab mir dann ne DVD ausgeliehen und Kingdom of Heaven daheim angeguckt. Mittwochs war ich den ganzen Tag unterwegs um Kuecheneinrichtung bei IKEA, Kaffee und so weiter im Hyper-Panda (Supermarkt) und Bueromaterial in ner kleinen Lagerhalle im Industriegebiet (Al Quoz) zu kaufen. Alles im Auto deponiert und auf dem Rueckweg kurz DVD im Fitness getauscht, damit ich mir abends Chicken Little angucken konnte. Donnerstags war dann die offizielle Einweihung von unserem neuen Buero, mit einerm Vortrag ueber Claims-Management als Rahmenprogramm. Ich durfte nebenher endlich mal richtige Praktikantenarbeit leisten und Kaffe kochen ;-) Anschliessend war ich mit den Kollegen bei einem Thailaender im Meridien Village essen und anschleissend im Irish Village noch ein Bier trinken. Danach bin ich mit dem Taxi ins Chi gefahren um mich dort noch mit anderen zu treffen und ein bisschen das Nachtleben unsicher zu machen. Schicker Club mit Electro und Hip Hop Floor. Gegen 3 Uhr mit dem Taxi heim und ins Bett gefallen.
Lange ausschlafen am naechsten Morgen war nicht, da wir uns die Nachbar-Emirate Sharja und Ajman ein bisschen genauer angucken wollten. Wir sind mit dem Auto an der Corniche (Strandstrasse) entlang gefahren, bis wir am Ende von Ajman das Kempinski Hotel erreicht hatten. Dort haben wir Kaffee bzw. Saft getrunekn und sind ein bisschen am Strand entlag gelaufen. Der Himmel wurde irgendwie immer grauer und es wurde kaelter und windiger. Deshalb sind wir auch recht bald wieder Richtung Dubai gefahren. Die Nutella Party, von der ich erzaehlt hatte (hoff ich zumindest), viel aufrund sintflutartiger Regenfaelle und stuermischen Windboeen mal dezent ins Wasser. Deshalb haben wir uns bei Christian in der Wohnung getroffen und dort seinen Biervorrat vernichtet (erfolgreich!).
Samstags sind wir nach Abu Dhabi gefahren um dort mal das Heritage Village in Aktion zu sehen. Naja, ganz OK, aber nix spektakulaeres... Beim Essen in der Marina Mall haben wir Adnan und Dimi getroffen und mit denen noch bisschen geplaudert. Nach dem Essen bin ich mit Adnan, seines Zeichens selbsternannter Hobby-Fotograph, in den Electronic Store, weil ich mich ganz unverbindlich mit ihm ueber DigiCams unterhalten wollte. Der Verkaeufer vor Ort hat dann mit ungeahnten Fachkenntnissen geglaenzt (kein Spass) und hat seinen Job verstanden. Naja, bin seit einer Woche stolzer Besitzer einer Panasonic Lumix CMC-FS3! Anschliessend heimgefahren und daheim mit dem wirklich empfehlenswerten Film „Lucky Number Slevin“ das Wochenende ausklingen lassen.

Die naechste Woche fing am Sonntag sehr entspannt an. Das Abendprogramm bestand lediglich aus einem Kinobesuch. Haben uns „Yes Man“ mit Jim Carrey angeguckt. Wer ihn mag, muss sich diesen Film auf jeden Fall reinziehen, koestlich! Am Montag hab ich mich sowas von spontan von Christian ueberreden bzw. mitziehen lassen, den Tauchschein (PADI Open Water Diver) doch noch zu machen, dass ich mittlerweile sogar die Haelfte der Theorie und meine kompletten Pooltauchgaenge hinter mir habe. Macht soweit einen riesen Spass und am naechsten Wochenende gehts ins offene Meer. Abends waren wir noch Bowlen im Dubai Bowling Center, aber es war nicht so mein Tag ;-)
Am Dienstag durfte ich wieder einen THOST Sonderauftrag erledigen. Ich bin auf Erkundungstour in die Region „Ruwais“ geschickt worden um dort die Gegend und die Lebensbedingungen zu erkunden. Nach einer waghalsigen Fahrt durch Nebel mit Sichtweite unter 25 Meter und einer verpassten Abfahrt, die mich 2 Stunden Umweg gekostet hat, war ich dann auf dem richtigen Weg. Ruwais liegt ca. 250 km sued-westlich von Abu Dhabi (350 km von Dubai) entfernt am A.... der Welt. ADNOC, die Nationale Oil Company hat dort fuer die Mitarbeiter ihres Kraftwerks eine Art Kleinstadt errichtet. Sonst gibt es ausser einem Beach Resort nix in der Gegend. Das Hotel war aber ganz OK und dort gabs auch Mittagessen. Abends war Termin fuer die erste Tauchstunde im Pool, weshalb ich morgens um 6 Uhr noch Kapitel 3 der Thoerie fertiggemacht habe (umsonst, wie sich rausgestellt hat). Das Tauchcenter ist uebrigens im Jumeirah Beach Hotel, wo ich jetzt auch jedes Mal, wenn ich Tauchstunden habe, Zugang zum Pool und Strand des Hotels habe. Tolle Sache! Aber zurueck zum Tauchen. Als aller erstes mussten Christian und ich einen „Fitnesstest“ bestehen, der aus 200 Meter schwimmen und 10 Minuten ueber Wasser halten bestand. Trotz mangelnder Fitness kein grosses Problem. Leider durften wir nicht Tauchen, weil wir beide aufgrund „erlittener“ Operationen ein „Medical Statement“ von nem Arzt brauchten, dass keine gesundheitlichen Bedenken zum Tauchen bestehen. Da es mittlerweile zu spaet war um noch zum Arzt zu gehen hab ich den Abend auf der Terasse und der Uptown Bar im Jumeriah Beach Hotel ausklingen lassen. Am Mittwoch war ich in der Mittagspause beim Arzt um mein Medical Statement zu holen und dort auch gleich die Voruntersuchung fuer meine OP machen zu lassen. Abends waren wir im Hard Rock Cafe essen.
Das Wochenende fing am Donnerstag (mal wieder) mit Brauhaus Buffet und anschliessend Rock Bottom an. Leider spielt im Rock Bottom jetzt eine neue Band, die bei weitem nicht an die alte rankommt. Deshalb wird das wohl das letzte Mal gewesen sein, dass ich dort war. Gut und spaet wars trotzdem! Allerdings musste ich mich zurueckhalten, da am naechsten Tag die ersten Tauchgaenge im Pool anstanden. Naja, bis 2 Uhr mittags bleibt genuegend Zeit um auszuschlafen. Tauchen macht (bis jetzt) echt Spass und wird wohl mein neues, weil knieschonendes, Hobby! Nach dem Tauchen sind wir zu Julia’s Abschied ins Waxy’s gegangen und haben dort fuer wenig Geld viel gegessen und getrunken! Um 12 haben wir sie mit dem Taxi zum Flughafen begleitet und verabschiedet und anschliessend sind wir mit dem Taxi auch alle heimgefahren. Samstags war wieder Tauchen um 2 Uhr mittags und anschliessend noch was schnelles Essen in der Mall of the Emirates. Nach dem Bundesligakracher „Hoffenheim-Cottbus“, was live auf Dubai Sports kam, bin ich dann eingeschlafen.
So, nun sind es nur noch dreieinhalb Wochen...

Donnerstag, 22. Januar 2009

Unsere Urlaubsreise nach Dubai vom 02.01.09 - 10.01.09 (Gastbeitrag 1)

Teilnehmer: Birgit, Erwin, Harald, Helmut, Jonas, Martin, Sven

Freitag, 02.01.09

Abfahrt um 17.15 Uhr in Hallwangen
Fahrer: Volker mit VW-Bus

Abflug in Frankfurt um 22.30 Uhr


Samstag, 03.01.09

Ankunft in Dubai um ca. 8.00 Uhr Ortszeit (MEZ +3Std)
Flugdauer: ca. 6.20 Stunden

Nach einiger Wartezeit u. verzweifelten Versuchen, Daniel zu erreichen, fand er uns endlich gegen 9.15 Uhr. Er hatte per Internet die Info, uns am Terminal 1 abzuholen, gelandet sind wir aber in Terminal 2. Die Freude war groß, als er endlich mit seinem weißen Flitzer ankam. Wir sind dann in die Dubai Mall (Mall bedeutet Einkaufszentrum) zu unserem ersten arabischen Essen (die Begeisterung hielt sich in Grenzen – es war arabisches Fast Food). Die Dubai Mall ist die größte Mall außerhalb Nord-Amerikas! Dort konnten wir auch ein riesiges Aquarium besichtigen.

Danach sind wir in unser Hotel gefahren (mit einem Auto von Daniels Kollege – einem Toyota Land Cruiser, Spitzname „Panzer“).

Um ca. 15.00 Uhr trafen wir uns mit Daniel am Strand von Dubai mit Blick aufs Atlantis Hotel, es war sehr windig und auch etwas kühl, deshalb sind wir nach einer halben Stunde zur Palm Jumeirah Insel gefahren und haben uns das Atlantis Hotel angeschaut.

Abends trafen wir uns nach einer knappen Stunde Fahrzeit mit Freunden von Daniel am Creek (11 km langer Flussarm) zu einer Schifffahrt mit einer Dhow (landestypisches Schiff) und Buffet-Essen. War ein schöner Abend, es wurde sogar noch eine „tolle“ Unter-haltungsshow geboten! Die Schifffahrt dauerte von 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr.


Sonntag, 04.01.09

Um 8.00 Uhr war Abfahrt mit 3 Autos nach Abu Dhabi. Daniels Auto, unser Panzer und Elena (Bekannte von Daniel ) mit Auto. Insgesamt waren wir 12 Leute.

Um 10.00 Uhr kamen wir bei der majestätischen Sheikh Zayed Mosque an, das ist die drittgrößte Moschee der Welt, benannt nach Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan, dem ersten Präsidenten der VAE.
Bis 11.00 Uhr schauten wir uns die Moschee an und Birgit musste ein schwarzes Gewand (Dishdasha) anziehen und ihre Haare mit einem schwarzen Kopftuch bedecken.

Von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr hatten wir mit einem Bekannten von Daniel eine Privatführung im Emirates Palace Hotel, was wirklich sehr beeindruckend war!
Wir aßen auch noch Pralinen mit Goldplättchen drauf – einfach Luxus pur!

Danach haben wir in der Marina Mall gegessen (gutes indisches Essen mit super Fladenbrot) und sind noch etwas in der Mall bummeln gewesen.
Um 16.00 Uhr gings wieder Richtung Dubai und um 18.15 Uhr waren wir wieder im Hotel.

Um 20.00 Uhr trafen wir uns mit Daniel und Julia im Madinat Jumeirah zum Essen und Sisha rauchen.


Montag, 05.01.08

Um 9.15 Uhr Abfahrt zum Madinat Jumeirah, eine Hotelanlage mit kleinen verwinkelten Gassen u. Windtürmen und einem öffentlichen Bereich mit einer Terrasse und bezauberndem Ausblick auf die Wasserläufe und das Burj al-Arab. Dort bummelten wir in dem Souk (Bazar – Einkaufsgassen) und suchten einen Weg zum Strand, war aber nicht möglich, da dies nur für die Hotelgäste zulässig war – leider.

Danach sind wir zum Strand rechts neben dem Nobelhotel Burj al-Arab und haben dort im Meer gebadet, Kniffel gespielt und Erwin, Martin, Jonas und Birgit machten noch einen kleinen Ausflug zum Jumeirah Beach Hotel und zum bewachten Eingang zum Burj al-Arab Hotel. Wir bestaunten auch die tollen Nobelschlitten (Autos).

Abends trafen wir uns mit Daniel in der Ibn Battuta Mall, Martin u. Daniel gingen ins Fitness-Studio und der Rest bummelte durch die riesige Mall und suchte ein Lokal zum Essen.
Schließlich landeten wir bei einem Chinesen und aßen Ente mit Reis.


Dienstag, 06.01.09

Heute sind Harald und Sven angekommen, mitten in der Nacht, so um 2.00 Uhr und wir anderen waren den halben Morgen damit beschäftigt zu warten ob sich die 2 mal melden. Irgendwie haben wir uns beim Frühstück verpasst und so konnten wir uns erst um 11.15 Uhr freudig begrüßen.

Um 11,30 Uhr ging es dann auch schon los Richtung Dragon Mart, ein Einkaufscenter, in dem man allerlei Ramsch kaufen kann. Aber auch Schnäppchen kann man machen, Jonas und Martin Trikots und Birgit eine Tasche.

Nachdem wir uns wie so oft ein paar Mal verfahren haben, kamen wir dann nachmittags auch zur Outlet Mall, einem Einkaufscenter, vergleichbar mit Metzingen nur alles viel größer.
Harald u. Sven haben eingekauft, Jonas, Martin und Helmut haben gebummelt und Birgit hat sich etwas um Erwin gekümmert, da sein Gedärm heute Nacht etwas Theater gemachte hatte und er sich nicht so wohl fühlte.

Um 19.00 Uhr waren wir dann im Stadion von Dubai zum Fußballspiel HSV – AC Mailand, nach Elfmeterschießen gings 2:4 aus. Toll, mal Spieler wie Ronaldinho und das Comeback von Beckham zu sehen. War auch ganz interessant in so einem arabischen Stadion, aber nicht vergleichbar mit Deutschland, viel kleiner und nur Stufen mit Kunstrasen belegt zum Sitzen. Im Stadion begegneten wir auch kurz Daniel, aber leider saß er auf einer andern Tribüne.

Nach dem Spiel trafen wir uns mit Daniel an einer Tankstelle und aßen voller Heißhunger einen Shirwarma, eine Kepabrolle auf arabisch, denn irgendwie kamen wir den ganzen Tag nicht zum Essen.

Der Abschluß fand dann im Hard Rock-Cafe in Dubai statt, da unser Hunger doch noch nicht gestillt war. Erwin und Daniel gingen heim, Daniel musste am nächsten Tag wieder arbeiten und Erwin hatte Sehnsucht nach seinem Bett.

Wir waren dann auch erst um 1.00 Uhr zu Hause und waren ganz schön geschafft, haben auch mindesten ca. 2-3 Stunden mit unserm Panzer auf der Straße verbracht.


Mittwoch, 07.01.09

8.45 Uhr war Frühstückszeit und um 9.45 Uhr Abfahrt nach Dubai zur Mall of the Emirates. Dort haben wir unseren Panzer geparkt und dank Haralds schnellen Spurt auch tatsächlich sofort einen Bus erwischt, der mit uns eine Sightseeing–Tour durch Dubai machte.

Wir fuhren am Burj Dubai vorbei und bestaunten die Hochhäuser (Türme) und dazwischen immer wieder Baukräne – ist schon ein außergewöhnlicher Anblick. Ausgestiegen sind wir dann am Dubai Museum, haben eine Besichtigung gemacht und sind dann zum Textil Souk geschlendert, dies ist ein traditioneller Markt in überdachten Gassen.
Mit dem Bus fuhren wir dann ein kurzes Stück weiter zur Heritage u. Diving Village (kleines Museumsdorf, wie es früher aussah) die an die für Dubai und die arabische Golfküste so bedeutende Perlentaucherei erinnert. Unser nächster Busstop war am Goldsouk, dort kauften Sven und Erwin ein.
Unser letzter Halt war am Creek. Wir machten dort mit 2 Engländern noch eine halb-stündige private Bootsfahrt mit einer Dhow (typisches Holzschiff) und relaxten dabei. Anschließend fuhren wir mit dem Bus die Strandstraße zurück.

Um 20.00 Uhr waren wir dann im Hotel, gleich danach war Abfahrt nach Dubai City zum typisch arabischen Essen mit Daniel und seinen Freunden bis ca. 24.00 Uhr.


Donnerstag, 08.01.09

10.00 Uhr Abfahrt zum Strand (Jumeirah Beach). Relaxen, baden und Martin wurde vom FC Bayern Film Team beim Ball–Jonglieren gefilmt.

13.00 Uhr Abfahrt zur Dubai Mall. Martin und Helmut wurden von Daniel abgeholt und sind in die Wüste zum „Quad fahren“ Harald und Sven sind zum Shoppen in die Dubai Mall. Erwin, Jonas und Birgit sind mit dem Taxi zur Dubai City gefahren,
haben entspannt im Textil-, Gewürz- und Goldsouk gebummelt und fuhren mit einem Abra (Wassertaxi) von einer Seite des Creeks zur anderen, dies war sehr beeindruckend, es waren außer uns etwa 14 Araber auf dem Boot!

Um 19.00 Uhr trafen wir uns alle wieder im „Brauhaus“, einem Deutschen Restaurant, Daniel u. die Jungs kamen etwas später irgendwie ist er „anders“ gefahren (neuer Ausdruck für – sich verfahren!!) Wir schlemmten dort bei „All you can eat„ – deutschen Bufettessen und Getränke incl. bis 23.30.Uhr.

Helmut, Jonas, Erwin und Birgit fuhren zurück ins Hotel, der Rest vergnügte sich in der Disco „Rock Bottom“ (Daniel, Martin, Harald, Sven, Julia, Tobias usw.)


Freitag, 09.01.09

10.30. Uhr Abfahrt zum Strand ( Jumeirah Beach). Kurz noch am anderen Strand mit Blick auf Hotel Atlantis gewesen, und dort viele Muscheln gefunden.

15.15 Uhr Abfahrt zur Desert Tour in die Wüste

17.00 Uhr Alle Autos sammelten sich an einer bestimmten Stelle in der Wüste und dann ging es im Convoi los durch die Dünen, war echt toll.

18.00 Uhr Ankunft im Camp, dort gab es Fotos im Scheichgewand, Shisha rauchen, Henna Tatoos, Kamel reiten, Bauchtanz und arabisches Buffetessen. War alles sehr gemütlich und wir genossen es bei traumhaften Sonnenuntergang und sternenklarem Himmel bis ca. 20.00 Uhr

22.00 Uhr Abschluß unseres Urlaubs in der Jumeirah Beach Hotel Bar mit traumhaftem Ausblick auf Dubai und den Burj al-Arab (erst oben im 24. Stock – da Einlass erst ab 21 Jahren, kurz darauf unten auf der Terrasse). Bei Cocktails ließen wir den Tag zu später Stunde ausklingen….


Samstag, 10.01.09

6.00 Uhr Treff mit Daniel im Foyer unseres Hotels. Kleines Frühstück und Verabschiedung (leider) von Daniel.

6.45 Uhr Abfahrt mit 2 Taxen zum Flughafen

10.30 Uhr Abflug von Dubai bei strahlendem Sonnenschein

15.20 Uhr Landung in Frankfurt (MEZ) bei ca. 25° Temperaturunterschied. Verabschiedung von Harald und Sven (auch leider)

16.00 Uhr Abfahrt mit Volkers Bus zurück nach Hallwangen

18.00 Uhr Ankunft in Hallwangen

Eindrücke der Family vom erlebnisreichen Urlaub in Dubai (Gastbeitrag 2)

Author: Birgit Schmid

Im Oktober 2008 machten wir uns die ersten Gedanken über unseren Besuch in der arabischen Welt:
- Werden die Finanzen ausreichen?
- Wie ist das gesundheitliche Wohlbefinden der Baiersbronner (Oma, Opa)?
- Wer geht mit?
Am 24.11. 08 war dies alles geklärt, und der Flug in die VAE wurde gebucht. Die Vorfreude war groß und Daniel wurde mit allerlei Fragen gelöchert.

Am 02.01.09 war es dann endlich soweit:
Ein sechseinhalb-stündiger Flug brachte uns für eine Woche in die arabische Welt. Wir wohnten im Business-Hotel „Holiday Inn Express“ mit Blick auf den Burj al-Arab.Täglich machten wir erlebnisreiche Unternehmungen, die meisten von Daniel geplant.

Wir bestaunten Luxushotels (das Emirates Palace Hotel in Abu Dhabi mit Privatführung, das Atlantis Hotel auf der Palmeninsel und das Jumeirah Beach Hotel), die dritt-größte Moschee der Welt in Abu Dhabi, genossen den feinsandigen Strand und das türkisfarbene Meer direkt neben dem Burj al-Arab, hatten unseren Spaß bei den geselligen Abenden mit oft arabischem, leckerem Essen im Kreise Daniels und seinen Freunden (der netten Julia, dem sympathischen Christian, dem lustigen Tobi, usw.).

Die Stadt-Ausflüge an den Creek mit Souk-Bummel und das Fahren mit dem typischen Dhow-Boot und Wassertaxi waren echt beeindruckend (so viele Araber, Inder, Pakistaner auf einem Fleck!).

Mit unserem „Panzer“ (Toyota Land Cruiser, 7-Sitzer) fuhren wir viel in Dubai zwischen Hochhäusern u. Baukränen auf mehrspurigen Straßen herum (war oft gar nicht so einfach – haben uns auch öfter verfahren – ach nein, wir sind nur „anders“ gefahren!) und besuchten die verschiedensten Malls.

Unseren Abschluss machten wir bei einer Tour mit 2 Jeeps in die Wüste. Rasant ging es die Dünen rauf und runter und entlockte Birgit so manchen kleinen Aufschrei. In einem Camp wurde Rast gemacht und außer einem leckeren arabischen Bufett-Essen wurden dort noch Kamelreiten, Henna-Tatoos, Shisha rauchen u. eine Bauchtanzvorführung geboten. Ein wirklich gelungener Höhepunkt unseres Urlaubs bei tollem Sonnenuntergang und sternenklarer Nacht.


Die Teilnehmer waren:

Jonas: kaufte sich ein tolles Trikot und konnte Fußballstars wie Beckham u. Ronaldhino live beim Spiel HSV-AC Mailand in Dubai bewundern und freute sich, dass sich sein Bruder Martin wirklich toll um ihn kümmerte (großes Lob an Martin!)

Martin: hatte großen Spaß beim Quad fahren in der Wüste u. in der arabischen Disco „Rock Bottom“ u. war stolz darauf vom FC Bayern Film Team gefilmt zu werden! (hier nochmal das Video)

Helmut: war ein super „Panzer-Fahrer“ und brachte uns immer wieder heil nach Hause – tolle Leistung!

Birgit: genoss es, als einzige Frau mit 7 tollen Männern eine harmonische Woche bei warmen Temperaturen zu erleben.

Erwin: fühlte sich, wie immer im Kreise der Jugend sauwohl und machte jeden Spaß mit.

Harald: übte sich im Englisch sprechen („Who ist he second Fahrer?“) und fand wie

Sven: einfach alles nur „a f f e n g e i l „!!!


Es war ein erlebnisreicher, toller, harmonischer Urlaub.
Danke Daniel, für die gute (manchmal bestimmt auch anstrengende Organisation). Wir können deine Berichte nun echt besser verstehen und freuen uns sehr darüber, dass wir an deinem arabischen Lebensabschnitt eine kurze Zeit teilhaben durften.

Montag, 19. Januar 2009

Shopping Festival, Dubai Marathon, Skyline von oben (11.-17.01.)

So, nach der Flut an Beitraegen letzte Woche, versuche ich nun die restlichen Wochen wie gewohnt einmal pro Woche zusammen zu fassen. Nachdem meine Family wieder gut in Deutschland gelandet ist, ist fuer mich auch wieder etwas der „Alltag“ eingekehrt. Ich war wieder bisschen sportlicher und drei Mal in nem anderen Fitness-Studio der gleichen Kette (im Burjuman Center), weil ich die ganze Woche in nem anderen Siemens Buero in Karama sass. War ne nette Abwechslung und das Studio hat sogar 2 Pools, allerdings im Freien...
Abends war ich bei Stefans Geburtstag im Traderwix (So) und daheim DVD gucken (Di). Highlight der Woche war der Montagabend am Fuss des Burj Dubai. Da hat eine Mall im Souk-Stil aufgemacht, durch die wir gelaufen sind. Danach waren wir im neuen Hotel „The Address“ in Downtown Burj Dubai. Sehr schoenes Hotel, mit toller Poolarea und Lobby. Genial war die Aussicht auf die Skyline aus der Bar „NEOS“ im 63ten Stock. Auch super war der Abend im Hotel One & Only Royal Mirage am Mittwoch. Plan war, dort im Shisha Courtyard was zu Essen und zu chillen. Sehr entspannte Location im Freien mit Palmen und Sesseln. Problem war der Wolkenbruch, der 10 Minuten nachdem wir unsere Shisha bekamen eingesetzt hat. Die Kellner haben uns mehr oder weniger reingescheucht und die Moebel in Sicherheit gebracht. Haben uns drin im Hotel dann in die Pianobar gesetzt und bei Klavierbegleitung Kaffee oder Tee getrunken. Uns hats verschifft, aber war trotzdem OK.

Das Wochenende wollten wir eigentlich langsam angehen lassen, da ich am Freitag morgen unbedingt Haile Gebrselassie’s Zieleinlauf beim Marathon sehen wollte. Plan war daher kurz im Madinat Jumeirah in der Jambase was trinken zu gehen und dann heim. Naja, am Ende waren wir in der Jambase, auf der Terasse, im BarZar und im Leftbank, ich hab 5 Bier getrunken und wir waren um halb 3 daheim...
Egal, am naechsten Morgen ging der Wecker und ich war mir sicher, ich schaffs rechtzeitig zum Marathon-Finish. Dummerweise haben die den Start um ne halbe Stunde nach vorne verschoben, ohne mir Bescheid zu geben. Hab daher Haile knapp verpasst, den Weltrekord hat er aufgrund der Witterungsbedingungen eh nicht gebrochen (siehe Tobis Bericht). Dafuer hab ich noch die erste der Frauen gesehen. Die Tribuene war hauptsaechlich von Aethiopiern besucht, die gut Stimmung gemacht haben, und es hat mal wieder geregnet. Deshalb sind wir schnell ins Trockene gefluechtet. Fruehstueck im MORE Cafe, dann kurz Shopping in der Mall of the Emirates. Um 2 wollten wir zum Pferderennen, aber kurz nachdem wir auf dem Parkplatz waren und schon in Richtung Rennbahn gelaufen sind, kam uns ne riesen Menschenmenge entgegen und wir wurden informiert, dass alle Rennen wegen dem schlammigen Untergrund abgesagt wurden. Also bin ich erstmal heim ins Hotel und hab Schlaf nachgeholt. Um 8 haben wir uns bei Christian getroffen um gemuetlich was zu trinken. Anschliessend gings weiter ins Atlantis Hotel auf der Palme. Sind, wie es sich gehoert, zum Haupteingang rein und danach direkt an die Bar. Danach raus auf die Terasse mit Blick auf den Pool und den Hotelstrand. Dort haben wir es ne Stunde mit Wein und Shisha ausgehalten, bevor wir in den hoteleigenen Club „Sanctuary“ gegangen sind. Richtig geiler Club. Der beeindruckenste bisher. Grosse Tanzflaeche drinnen und auch einen grossen Bereich im Freien. Musik war zwar nicht ganz mein Geschmack (Electro, House, ...), aber die Atmosphaere hat das entschaedigt ;-)

Am naechsten Tag erstmal schoen ausschlafen, dann mein Auto holen, das seit Donnerstag ausserplanmaessig in Madinat Jumeirah geparkt war und dann Shoppen in der Mall of the Emirates und in der Ibn Battuta Mall. Es ist gerade Dubai Shopping Festival (DSF) und man kann wirklich gute Schnaeppchen machen. Musste hauptsaechlich Sachen fuer die bevorstehende Nutella-White-Night kaufen, bei der es nur 2 Regeln gibt: Komm ganz in weiss! Bring ein Glas Nutella mit! Ich hab keine Ahnung, was mich da erwartet, aber ich hab mir weisse Schuhe, ne weisse Hose, nen weissen Guertel, ne weisse Jacke (ja, es wird kalt!) und nen weissen Hut gekauft. Kann man alles auch nach der Party noch brauchen ;-) Zudem 2 neue Paar Lederschuhe und Lederguertel. Alles zusammen knapp 250 Euro, da kann man nichts sagen. Die naechsten Abende sind relativ gut verplant, da Julia’s Abschied bevorsteht und sie die restlichen Tage schon durchgeplant hat. Berichte folgen...

Donnerstag, 15. Januar 2009

Auswirkungen der finanzkrise auf einen der groessten Projektentwickler weltweit

Orginal Bericht auf Englisch

Kurze Zusammenfassung fuer alle, die dem Englischen nicht so maechtig sind:
Nakheel, der groesste Projektentwickler von Dubai (Palmeninseln, The World, diverse Bauprojekte auf dem Festland) stoppt viele seiner laufenden Projekte fuer unbestimmte Zeit. Offiziell werden die Projekte angehalten, man hoert aber aus verschiedenen Quellen, dass einige der Projekte wohl ganz gestrichen werden. Die Zweifel an der Fortsetzug der Projekte sind auf Grund der Weltwirtschaftslage durchaus berechtigt, denn auch Nakheel selbst gibt keinerlei Auskunft ueber neue Zeitplaene oder Fertigstellungstermine. Die grosse Blase Dubai ist zumindest momentan sehr angeschlagen, wenn nicht sogar geplatzt. Vielen Unternehmen wird der Bankrott prognostiziert, weil geplante Auftraege und Einnahmen entfallen. Vielleicht kein schlechter Zeitpunkt um bald die Heimreise anzutreten, auf der anderen Seite ist es sicher sehr interessant zu sehen, wie es hier weiter geht und ob und wann sich die Baubranche wieder aufrappelt.

Dienstag, 13. Januar 2009

Urlaub von der Family (03.-10.01.)

Achtung!: Insgesamt 4 neue Berichte heute eingestellt!
Endlich kommt mich mal jemand besuchen! Und dann gleich so hoher Besuch ;-) Mama, Papa, Martin, Jonas und sogar Opa standen ueberpuenktlich zum Abholen am Flughafen bereit. Da die Hompage vom Airport Dubai mir ne falsche Auskunft gab, an welchem Terminal der Flieger ankommt, hab ich die Family mal eben unbeabsichtigt 45 Minuten im sonnigen Dubai stehen lassen. Wir sind mit 2 Autos dann direkt in die Dubai Mall gefahren (am Fuss des Burj Dubai), um alle gleich mal darauf einzustellen, was sie hier so erwartet. Also sind wir durch die groesste Mall ausserhalb Nord-Amerikas neben dem hoechsten Gebaeude der Welt gelaufen. Die meisten Laeden haben gerade erst geoeffnet, da es erst kurz nach 10 Uhr war. Wir haben uns das Haifisch-Aquarium und die Eisbahn angeguckt und waren dann fruehstuecken. Ich hab ihnen gleich arabisches Essen vorgesetzt, was nur teilweise gut ankam ;-) Danach sind wir ins Hotel (eins das bisschen zentraler liegt als meins) gefahren, ich hab mit ihnen eingecheckt und dann ist jeder in sein Bett, ich in mein Hotel und es war nochmal ausruhen angesagt. Nachmittags wollten alle an den Strand, aber laenger als 45 Minuten haben wir es dort nicht ausgehalten. Es war zu windig und deshalb zu kalt. Alternativplan war schnell gemacht. Wir haben uns das Atlantis Hotel auf der Palme angeguckt, uns anschliessend frisch gemacht und sind an den Creek gefahren um dort mit einer Dhow (altes landestypisches Schiff) rumzuschippern und zu essen. Essen war OK, die Show, die noch geboten wurde der absolute Hammer. Die war so schlecht, dass es schon wieder witzig war. Von einem Kleinwuechsigen, der mit nem reisen Rock tanzt, ueber ein tanzendes Pferd und Captain Hommous bis hin zu einem Magier, der alle Tricks aus dem Mickey Mouse Heft auswendig konnte. Ganz grosses Kino!
Den naesten Tag durfte ich dankbarer Weisse frei nehmen, weil wir uns spontan einer privaten Fuehrung durch das Emirates Palace (selbsternanntes 7-Sterne-Hotel) in Abu Dhabi anschliessen konnten. Absoluter Hammer das Hotel! Neben Shakira, die an Silvester dort ein Konzert gab, waren auch 6, der Top 10 Tennisspieler gerade im Hotel. Leider hab ich keinen gesehen. Am Stand hatte eine der 50 groessten Yachten angelegt, weil ein britischer Finanzguru seit einigen Wochen 3 Suiten gebucht hat fuer sich und falls er evtl. noch Besuch bekommt. Wir hatten das Glueck, dass eine Palace Suite gerade frei war und wir uns die angucken konnten. Schon beeindruckend... Danach wurde uns noch der Hochzeitssaal, das hauseigene Theater, die Pool-Landschaft, eine Ausstellung wie die Inseln um Abu Dhabi herum bebaut werden sollen und weitere beeindruckende Dinge gezeigt und erklaert. In der Lobby gab es ein kleines Cafe mit Pralinen und Kuchen, allerdings mit echtem Gold verziert. Die Gelegenheit kriegt man nicht so oft, also hat jeder eine Goldpraline probiert. Und fuer umgerechnet gut einen Euro ist das ja auch vertretbar. Anschliessend waren wir in der Marina Mall in Abu Dhabi essen und sind dann wieder nach Dubai zurueck. Martin und Jonas sind mit zu mir ins Hotel, die anderen in ihr Hotel. Haben ne Stunde gepennt und uns dann in Madinat Jumeirah wieder getroffen um was zu trinken und denen mal das Shisha rauchen naeher zu bringen. Also zumindest Jonas war nicht abgeneigt :-D
Am naechsten Tag musste ich wieder arbeiten, sodass die Family auf eigene Faust losziehen musste. Abends haben wir uns in der Ibn Battuta Mall getroffen, wo ich ihnen den Plan fuer die naechsten Tage gezeigt hab (darauf haben sie immerhin schon seit 2 Wochen gewartet ;-)) und anschliessend Martin als Gast ins Fitness-Studio mitgenommen hab. Zu zweit gabs anschliessend noch nen Salat und dann sind wir ins Auto um unsere Karten fuers Fussballspiel am naechsten Tag abzuholen. Nach einer fast nicht enden wollenden Irrfahrt durch Dubai kamen wir 5 vor 10 in dem Kartenbuero an und waren wahrscheinlich die letzten, die an diesem Tag Karten bekommen haben. Anschliessend haben wir uns noch das Hotel angeguckt, wo die Beyern fuer ihr Trainingslager untergebracht waren, haben aber keinen mehr getroffen.
Am naechsten Tag kamen mein Onkel und mein Cousin noch dazu und ich hab meine Family zum shoppen geschickt. Wir haben uns abends direkt am Stadion zur „Dubai Football Challenge“ getroffen. Leider hat Hamburg im Elfmeterschiessen gegen AC Mailand verloren, aber die Stars mal live und relativ nah zu sehen war schon nicht schlecht. Ausserdem war ich live beim Beckham-Comeback dabei :-P Auf dem Rueckweg hab ich alle im Hard Rock Cafe abgesetzt, weil die irgendwie den Tag ueber das Essen vergessen haben. Opa wollte heim, und ich bin auch gleich heim ins Hotel gefahren.
Am 6.1. war ich wieder im Buero und die Family hat sich den ganzen Tag in der City aufgehalten und die Stadt erkundet. Ich war abends das erste Mal seit mehr als 5 Wochen wieder im Fitness und hab mich anschliessend mit ihnen und einigen Kollegen im arabischen Restaurant getroffen. Das war schon was anderes als das Essen im Food-Court in der Dubai Mall und alle waren begeistert. Donnerstags durfte ich frueher aus dem Buero und bin dann mit Papa, Martin und Christian in die Wueste zum Quad fahren. Da Arbeitstag war, war absolut nichts los, sodass wir ohne Probleme unsere Quads bekamen und sogar einen Guide, der uns durch die Duenen gefuehrt hat. Ausser mir war noch keiner der anderen in dem Gelaende auf nem Quad, aber alle kamen relativ schnell zurecht und hatten riesig Spass! Wir haben uns dann bei meinen Eltern im Hotel umgezogen und sind direkt ins Brauhaus gefahren. Dort gab es all you can eat & drink, deutsches Buffet, Bier, Wein, Schnaps, usw. Gegen 11, als alle zumindest vom Essen genug hatten sind Martin, Sven, Harald und ich mit einigen Kollegen noch ins Rock Bottom, die anderen waren platt und sind heim ins Hotel. War ne geile Party und wie es sich gehoert sind wir erst gegangen, als die Lichter an gingen.
Zum Glueck konnte ich am naechsten Tag zumindest bis um 2 ausschlafen. Um 3 Uhr wurden wir am Hotel der Family mit 2 Jeeps abgeholt und es ging in die Wueste zur Desert Safari. Erstmal ne gute Stunde aus Dubai raus in den Sand, dann ne halbe Stunde ueber Duenen heizen, kurzer Stopp zum Sandboarden und Fotografieren und am Ende in ein Camp, wo man sich in arabischen Gewaendern ablichten lassen konnte, Shisha rauchen konnte und es ein reichliches Buffet gab. Um 9 Uhr waren wir wieder zurueck im Hotel und wollten eigentlich noch in die Uptown Bar im 24. Stock im Jumeirah Beach Hotel. Leider kommt man unter 21 nicht rein, sodass Jonas gleich draussen bleiben musste und Sven nach 5 Minuten auch gebeten wurde rauszugehen. Die anderen haben kurz die Aussicht genossen, sind dann aber auch schnell nachgekommen in ne andere Bar, wo wir den Abend und den Familienurlaub bei nem Cocktail ausklingen lassen haben. Am naechsten Morgen bin ich um 6 bei der Family im Hotel gewesen um sicher zu gehen, dass mit dem auschecken alles klappt. Hat es dann auch und sie sind ohne Zwischenstopp und auch alle heil wieder in Deutschland gelandet. Ich bin danach nochmal schoen zurueck ins Bett, bevor es um 1 Uhr nach Abu Dhabi zum Freundschaftsspiel zwischen Al Jazeera und dem FC Bayern Muenchen ging. Waren leider relativ wenig Zuschauer da, allerdings relativ viele Deutsche. Ich denke einige haben das Spiel gesehen. Hat man mich im Hallwangen-Dress gefilmt?!? Naja, zumindest gibt es Beweisfotos!



War halt ein Freundschaftsspiel, was will man erwarten. Ganz witzige Sache: Martin wurde am Strand neben dem Burj Al Arab vom ZDF gefilmt und kam letzten Sonntag in einem Beitrag ueber Ribery im TV. Nach ca. 50 Sekunden geht sein kurzer Auftritt los. Ob das Ueberblenden so einfach ging, weil sich die 2 so aehnlich sehen, sei mal dahin gestellt :-D Link zum Video
Seit gestern hab ich endlich mal wieder Zeit und nerven ins Fitness zu gehen und hab auch vor, das bis Ende Februar durch zu ziehen. Ich melde mich Ende der Woche wieder, denn ich glaube es sind eh schon genuegend Neuigkeiten fuer heute... Hoffe ihr schlaft nicht ein ;-)

Back in Dubai - Silvesterparty and more (29.12.-02.01.)

Nach ausgiebigem Ausschlafen hab ich mich mit den anderen in der Ibn Battuta Mall zum Abendessen und anschliessenden shoppen getroffen. Danach haben wir uns noch Fliegen gekauft um an Silvester fuer die Black&White Party praepariert zu sein. Am 30. durfte ich endlich wieder arbeiten. Abends hab ich fuer meine Family noch ne Pre-paid Handykarte gekauft und war in Madinat Jumeirah noch Shisha rauchen. An Silvester kam relativ frueh die schlechte Nachricht wie ein Lauffeuer, dass Silvester-Parties abgesagt sind. Hab schon darueber berichtet, nachher mehr dazu. Erstmal bin ich mit Christian um 11 Uhr Richtung Abu Dhabi gefahren um dort Adnans Auto in der Werkstatt (nein, nicht die Kneipe in FDS) abzuholen. Adnan war so nett und hat mir sein Auto fuer meine Family zur Verfuegung gestellt, da er selbst ueber die Feiertage im Urlaub war. Er faehrt seit kurzem einen aelteren Toyota Landcruiser mit Spitznamen „Panzer“ ;-) Hat alles geklappt und wir waren gegen 5 Uhr wieder in Dubai. In der Zwischenzeit kamen nach und nach folgende offiziellen Meldungen in Radio und Internet: Zuerst hiess es, alle oeffentlichen Parties, sowie alle Feuerwerke sind abgesagt. Danach, dass alle Hotels und Bars sogar geschlossen haben. Letzendlich durfte drinnen gefeiert werden, wie man wollte. Feuerwerk gab es allerdings in der ganzen Stadt keins. Bevor wir ins Hotel sind, in dem wir uns Karten fuers Buffet gekauft hatten, haben wir bei Christian in der Wohnung Bleigiessen gemacht und nebenher „Dinner for One“ geguckt ;-) Das Buffet und der all you can drink Kopfweh-Wein und –Sekt waren ganz in Ordnung und wir waren ne witzige Runde. Tobi hatte noch Besuch von seiner Freundin und 2 Kollegen. Um 12 Uhr haben wir das erste Mal aufs neue Jahr angestossen und sind anschliessend in die Bar weiter, wo Menschen verschiedenster Nationen bereits richtig gut am Feiern waren. Um 3 Uhr dann noch Deutschland ein gutes Neues gewuenscht und um 4 Uhr mit dem Taxi heimgefahren. Einer von Tobis Freunden ist am naechsten Morgen in der Sauna vom Hotel aufgewacht :-D Also ihr seht, es ging doch ein bisschen was, trotz der Panikmache in der Presse. Der naechste Tag war auch hier Feiertag und ich hab erstmal ausgeschlafen. Um 5 haben wir uns bei Christian getroffen um bei Nandoo’s zu essen. Anschliessend war ich in der neu eroeffneten Marina Mall in Dubai Marina. Bisschen mager, was dort geboten war. Von den gut 150 Laeden waren vielleicht 20 fertig und eroeffnet. Im Food Court hatte ausser Cinnabon noch nichts offen. Am 2.1. war hier Wochenende und ich hab es endlich mal wieder geschafft an den Strand zu gehen! Anschliessend hab ich Adnans Auto mit Christian zusammen in der Naehe vom Flughafen abgestellt und wir wollten ins Waxy’s und danach ins Rock Bottom feiern gehen. Leider wurde daraus nichts, weil am Morgen der Scheich des Nachbaremirats Umm al Qaiwain gestorben war und deshalb Staatstrauer angeordnet war. Also keine laute Musik und vor allem keine Parties an diesem Abend. So laeuft das hier halt. Trotzdem sassen wir ziemlich lange und ich war erst um 3 daheim. Also hatte ich eventuell genausoviel Schlaf wie meine Eltern, die zu der Zeit bereits im Flieger in Richtung Dubai sassen...

Home, sweet home... Zurueck im Laendle (18.-28.12.)

Um halb 8 bin ich aufgestanden, weil ich um 8 Uhr nen Termin zum Impfen in Dornstetten hatte. Danach hab ich in der Arcus-Klinik angerufen um zu fragen, um wie lange sich mein Termin von 10.45 Uhr denn nach hinten verschiebt. Nachdem die mir gesagt haben, ich kann mir bis halb 12 Zeit lassen, hab ich im Neukauf gefruehstueckt. Ein Kornweckle (seit 4 Monaten mal wieder)! Danach eben nach Pforzheim um mein Knie checken zu lassen, da Anfang Maerz meine Schrauben rauskommen und der Knorpel nochmal geglaettet wird. Da mein Ruecken auch bisschen Probelme macht, haben die dort mein Becken geroentgt, um festzustellen, dass meine Huefte nicht so aussieht, wie sie soll ;-( Werd wohl frueher oder spaeter dort auch schleifen lassen muessen. Aergerlicher war allerdings, dass der ganze Spass bis kurz vor 4 gedauert hat, ich eigentlich seit 1 Uhr schon auf der THOST Jahresfeier sein wollte und um 3 Uhr auch nen Termin mit meinem Prof hatte. Immerhin hab ich noch ne Manschette fuer meinen Oberschenkel verschrieben bekommen, mit der ich jetzt taeglich Strom durchjagen kann um meine Muskeln zu trainieren. Termin mit Prof fiel aus und auf der Jahresfeier war ich um halb 5, mitten im letzten Vortrag. Danach war Pause, die ich mir mit den Kollegen (von denen ich bis dahin die meisten nicht kannte) auf dem Pforzheimer Weihnachtsmarkt bei nem Gluehwein vertrieben habe. Anschliessend gabs nen Sektempfang und dann Buffet mit Getraenken nach Wahl. Dem entsprechend wurde die Runde immer geselliger und ich hab nach und nach einige Kollegen ein bisschen besser kennen gelernt. So um die 30-40 von den rund 200 Kollegen sind anschliessend noch mit in den Musikpark (Pforzheims neue Innenstadt-Disko). War ein super Abschluss fuer den Abend und als ich gegen 4 Uhr den Heimweg angetreten hab, waren bestimmt noch 15 Kollegen dort, Respekt! Asyl hat mir freundlicherweisse Moritz auf seinem Sofa ueber dem Brauhaus gewaehrt. Nach dem Kaffee zum Fruehstueck gings wieder heim zum Essen und anschliessend zum Optiker und Friseur nach Freudenstadt. Trotz akutem Schlafmangel konnte ich der Einladung in den neuen Partykeller im Hause Straehler nicht widerstehen. Ich glaub um 5 rum war ich da. Gegen spaeter gings weiter nach FDS, wo wir vorm vollen Turmbraeu standen, uns dann fuer die Werkstatt entschieden haben und anschliessend noch nen Abstecher ins Martinique gemacht haben. Am naechsten Tag konnte ich endlich ausschlafen und hab ausser einkaufen fuer unsere Party (was auch nicht wenig und einfach war) nix gemacht.
Sonntags war ich in Baiersbronn bei Oma und Opa zum Mittagessen eingeladen und wurde natuerlich geloechert mit Fragen. War ein schoener Mittag, und Oma kann einfach gut kochen ;-) Die Vorbereitungen fuer die Party am gingen schon um 3 Uhr bei Max oben los. Bar aufraumen, Tische stellen, Getraenke vorbereiten und nicht zuletzt unser Special-Chili kochen. Ich glaub wir waren damit allein 2 Stunden beschaeftigt und haben am Ende 8 Kilo Hackfleisch, 4 Kilo Bohnen, ein Netz Zwiebeln, Pilze, Tomaten, usw. verarbeitet. Das Ergebnis war hervorragend. Genauso wie die ganze Party an sich! Bis uns Max um 5 Uhr rausgeschmissen hat ;-)
Was ich am naechsten Tag gemacht habe weiss ich schon gar nicht mehr. Und auch den Vormittag und Nachmittag vom 23.12. krieg ich nichtmehr zusammen. Auf jeden Fall war ich am 23. abends Kegeln in Besenfeld mit meinen Abikollegen. Anschliessend haben wir bei Kai in der Huette noch bisschen was getrunken und dort auch gepennt. Die Weihnachtstage verliefen traditionell im Kreis der Familie (mit Ausnahme des Spaet-Abendprogramms ;-)) Heiligabend Forelle-Essen in Hallwangen, danach ab ins Bett mal wieder schlafen. Am 1. Weihnachtsfeiertag Mittagessen im Falken in Baiersbronn, anschliessend Kartenspielen und Kaffeetrinken bei Oma und Opa. Abends haben sich doch noch ein paar motivieren lassen um spontan Kegeln zu gehen. War ne witzige Runde mit einigen Kaltgetraenken. Die meisten sind danach auch noch mit nach FDS auf ne kurze Kneipentour mit Ende im Martinique, dort war Rocknacht. Was genau geschehen ist, dass ich um halb 6 allein und ohne Jacke im Taxi heim bin, laesst sich nicht mehr rekonstruieren, aber es war anscheinend gut dort ;-)
Am 2. Weihnachtsfeiertag war dementsprechend relaxen angesagt, was ich auch bis um halb 5 gemacht habe. Dann gabs Abendessen in Aach bei Oma und Opa. Anschliessend hab ich mich abgekapselt und war in FDS beim Gino Wein und im La Mola Cocktail trinken. Den 27.12. musste ich dann nutzen um meine Koffer, die noch da standen, wie ich sie am 17.12. als ich kam hingestellt habe, aszuraeumen und neu zu packen. Der halbe Koffer war voll mit Sachen von Sara, die mich gebeten hat einiges fuer sie aus Dubai mitzunehmen (leider kommt die Kleine nicht mehr zurueck). Deshalb hat sie mich auch zu nem Kaffee zu sich auf den Hof nach Remseck (bei Ludwigsburg) eingeladen, damit ich ihr die Sachen bringen kann. Ihre Eltern haben dort ein schoenes Grundstueck mit eigenem Hof und nem Laden in dem sie viele selbstgemachte Leckereien verkaufen. Hoehepunkt war die Packung Maultaschen, die sie mir noch fuer Dubai mitgegeben hat ;-) Danke Sara!!! Ich musste bei Zeit wieder zurueck sein, weil ich um 5 mit Alex und Max noch nen „Abschieds-Kaffee“ getrunken hab. Anschliessend schnell heim, Koffer zugemacht, alles fuer die Abreise hingerichtet und dann ins Sportheim zur Jahresfeier. Perfekter Abschluss eines kurzen Heimaturlaubes mit viel Action, wenig Schlaf, viel Nachtleben, wenig Produktivem, dafuer mit verdammt viel Spass! Tat auch gut nach der langen Abwesenheit von allen Seiten wieder herzlich in Empfang genommen zu werden. Danke an alle!
Am 28.12. musste ich dann schon um 8 aufstehen und nach Dornstetten zum Bahnhof. Mit nem Kater und nur 3 Stunden Schlaf so ne Reise anzutreten ist hart, aber was solls, bin ja noch jung. Wieder ueber Stuttgart nach Frankfurt gefahren und dort mit Etihad nach Abu Dhabi. Die meiste Zeit hab ich geschlafen im Flieger. Hab mich aber auch gut mit meiner Sitznachbarin Helmi, 21 aus Helsinki unterhalten. Alleinerziehende Mutter, die ihre Schwester in Nepal besucht und dafuer 2 Tage mit 3 Zwischenstops unterwegs ist :-D Ach ja, hab ich schon erwaehnt, dass man bei Etihad Getraenke so viel man will und was man will umsonst waehrend dem ganzen Flug bekommt? Ein Baic-O hat mir das Einschlafen erleichtert.. Bin puenktlich gelandet und hab auch meinen Visa-Stempel recht schnell bekommen. Was bischen seltsam war, ist, dass ich ein 30 Tage Visum bekommen habe und Leute die exakt zur gleichen Zeit in Dubai eingereist sind ein 60 Tage Visum bekommen haben. Das heisst ich darf demnaechst mal wieder in den Oman um mein Visum zu erneuern. Hab dann meinen Mietwagen wieder geholt und bin ab ins Hotel gefahren. Dort wurde ich mit „welcome back“ begruesst und hab auf Nachfragen sogar mein altes Zimmer wiederbekommen. Zimmer 139 uebrigens ;-) Alles Gepaeck ins Eck geschmissen und weggepennt. Eigentlich haette am naechsten Tag Feiertag sein sollen. Doch anscheinend hat der Mond nicht ganz das gemacht, was vorhergesagt war, und der Feiertag wurde kurzfristig um einen Tag nach vorne verschoben, sprich auf den Tag meiner Ankunft. Bis ich das aber am 29. um 2 Uhr mittags mal mitbekommen habe, wars auch zu spaet um noch ins Buero zu gehen. Naja, den Tag Urlaub, den ich am 28. sowieso gehabt haette, habe ich dann eben am 29. genommen, von demher passts...

Vorbereitungen zum Abschied aus Dubai (12.-17.12.)

Nach langem Warten gibts jetzt dafuer die volle Ladung an Infos und Nachtraegen. Der letzte Beitrag ist ja schon ueber einen Monat alt! Da gibts viel zu erzaehlen... Ich werds der Uebersicht halber in 4 Teile splitten. Einmal die Zeit bis zu meinem Heimflug, dann die Zeit daheim, die erste Woche zurueck in Dubai und letztendlich die Woche mit meinen Eltern hier ;-)
Ich hab beim letzten Mal geschrieben, dass die Wohnungseinweihung von meinen Kollegen bevorsteht. Die Gelegenheit hab ich nebenbei genutzt um meine Unterwaesche mal in ner Waschmaschine zu waschen und nicht wie sonst von Hand. Die Party war richtig spassig. Wir haben was zu essen bestellt, zum trinken gab es neben Bier noch special Caipiroshka (Caipirinha mit Vodka halt). Geendet hat der Abend vorerst damit, dass ich zu den letzten 3 gehoert habe und wir unser Billard-Duell aufgegeben haben, weil keiner mehr in der Lage war, ne Kugel geradeaus zu spielen :-D
Ich sass schon im Taxi und wollte heim, da kam ein Anruf, dass ich doch noch in nem Apartment vorbeikommen soll, da gaebs noch was zu trinken. Es hat sich dann herausgestellt, dass Julia mit 3 Deutschen sich ein Taxi vom Rock Bottom heim geteilt hat und mit denen noch weitergefeiert hat. Bin dann um 8 Uhr morgens da raus und endlich ins Taxi und heim. War mal wieder total unnoetig, aber auch ziemlich witzig. Der naechste Tag war dementsprechend nicht so meiner... Wir wollten nach Abu Dhabi, weil Adnan uns zum „Garnelen-Curry“ eingeladen hat. Dummerweise war ich so kaputt, dass ich Sara erst mit eineinhalb Stunden Verspaetung abgeholt habe und sie nicht so erfreut darueber war. Auch Adnan, der mit 2 anderen auf uns gewartet hat, war nicht so begeistert. Essen war super lecker! Adnan kann gut kochen. Anschliessend waren wir zu einer Wohnungseinweihung eingeladen, die mal ein ziemlicher Reinfall war. Nix los, nix zu trinken, keine Stimmung, und wenn wir nicht da gewesen waeren, waer sie wahrscheinlich ausgefallen. Sind dann auch relativ zeitig wieder Richtung Dubai gefahren, was mir auch ganz recht war. Samstags (13.12.) wollte Sara unbedingt bevor sie heimfliegt nochmal auf den Souk (Markt/Bazar) um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Ich hab dort dann auch 2 Schals und ein paar kleine Souvenir-Dromdare gekauft. Danach sind wir direkt zum Top-Spiel der UAE-League ins Stadion gefahren. Al Ahli Dubai gegen Al Ain, zweiter gegen dritter. Brisant daran ist, dass the one and only Winfried „Winnie“ Schaefer vor kurzem von Al Ahli Dubai rausgeschmissen wurde und jetzt Trainer von Al Ain ist. Sehr geile Stimmung und ein heisses Spiel. Tobis Bericht ist so gut, da weigere ich mich nen eigenen zu schrieben. Siehe hier
Danach habe ich mir in der Mall of the Emirates ne supertolle Shisha gekauft, die mittlerweile in Hallwangen steht und danach haben wir dort noch was gegessen, bevor ich voellig platt vom Wochenende in mein Hotelbett gefallen bin.
Ab Sonntag war natuerlich wieder Arbeiten angesagt, was nicht heisst, dass sonst nix los war. Am Sonntag waren wir in der Wafi Mall und anschliessend in der New Asia Bar im Raffles Hotel. Das Hotel sieht aus wie ne Pyramide und die Bar befindet sich in der glaesernen Spitze, also top Ausblick auf die Skyline von Dubai! Montagabend waren wir im Global Village, soll ein kleines Abbild der Welt mit angrenzendem Vergnuegunspark sein. Es hat dort „Gebaeude“, die den Namen eines Landes oder einer Region tragen, im Inneren aber eigentlich alle gleich aussehen. Kleine Laeden, vergleichbar mit denen im Dragon Mart, mit jeglichem Ramsch, den man nicht braucht. Allerdings gabs leckere Falaffeln! Sind dann recht schnell rueber zum Vergnuegungspark und Riesenrad, Drehteller, Schiffschaukel mit Ueberschlag und son wildes Drehteil mit 6 oder 8 Achsen gefahren. Der Adrenalinstoss kam weniger von den Bewegungsablaeufen der Geraete an sich, sonderen eher daher, dass die Sicherheitsstandarts etwas anders sind als in Deutschland. So musste ich mich bei dem letzten Teil ueber Kopf gut festklammern um nicht aus dem Sitz bzw. der Sicherung zu fallen. Da freut man sich dann schon wieder festen Boden unter den Fuessen zu haben... Dienstagabend, mein letzter Abend in Dubai vor Weihnachten, waren wir nochmal in unserem arabischen „Stammlokal“ und haben uns den Bauch vollgeschlagen. Danach wolten wir noch kurz in die „Lodge“ (Disco) nebenan. Die 20 Euro Eintritt waren uns dann aber doch zu viel. Dummerweise hat es als wir am Ausgang standen so angefangen zu pissen, dass wir keine andere Wahl hatten, als die 200 Meter zum Auto zu sprinten und trotzdem klatschnass zu sein. Mein Hemd war durchsichtig danach... Abends hab ich noch bis um 3 Uhr gebraucht, bis ich endlich alle Sachen in meinen 2 Koffern untergebracht hatte. Einen hab ich im Hotel stehen lassen, den anderen und mein Handgepack ins Auto geladen. Mittwoch morgen hab ich gemuetlich ausgecheckt und mir nen Kaffee auf die Fahrt nach Abu Dhabi zum Flughafen geholt, dort meinen Mietwagen abgegeben und anschliessend eingecheckt. Alles wunderbar geklappt! Hab sogar meinen Platz noch wechseln koennen und hatte einen Doppelsitz am Fenster fuer mich allein. Hab mir auf dem Flug „The Dark Knight“ und „Die Mumie 4“ angeguckt, beim naechsten Film bin ich dann eingepennt. Ich kam rechtzeitig in Frankfurt an und Einreise und Gepaeck holen hat auch so schnell geklappt, dass ich eine Stunde frueher als geplant in den ICE nach Stuttgart steigen konnte. Dummerweise hatte dieser 10 Minuten Verspaetung, sodass mir fuer den Umstieg in Stuttgart um 12 Gleise mit 2 Koffern, Laptop und ner Tuete zu ueberbruecken ganze 2 Minuten Zeit blieben. Und das tolle in Deutschland ist, dass hier keiner da steht, der nur darauf wartet, den Gepaeck tragen oder schieben zu duerfen.. Nein, hier darf man fuer die beschissenen Gepaeckwaegen auch noch nen Euro reinwerfen... Woher soll jemand, der gerade aus dem Ausland kommt bitte nen Euro haben? Grrrr! Naja, war dann letzten Endes um kurz nach halb 10 in Hallwangen und insgesamt von Tuer zu Tuer 13 Stunden unterwegs. Kurz mit der Family geredet und dann ab ins Bett, denn der naechste Tag war schon voll verplant...